18. Juni 2010, 17:03
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Versicherungen: Welche Werbung wirkt

Wo sehen sich die Menschen in 30 Jahren, was ist das Wichtigste in ihrem Leben?  – Das fragten Filmemacher Ende letzten Jahres Passanten auf der Straße für eine Imagekampagne des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

Versicherung WerbungWieviel Wirkung die Kampagne hatte und welche Versichererwerbung beim Vebraucher ankommt, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Traumwerte für GDV-Versicherungswerbung

Einer Befragung des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics zufolge jeder vierte Bundesbürger den Fernseh-Spot aus der GDV-Kampagne „Gut, dass es Versicherungen gibt“. In punkto Glaubwürdigkeit und Produktpassung erreiche diese Kampagne im Vergleich zur Werbung einzelner Versicherungsgesellschaften Traumwerte, heißt es in der Mitteilung.

Vier Prozent derjenigen, die die Kampagne wahrgenommen haben, informierten sich aufgrund der Werbung auch auf der zugehörigen Webseite. Bei den Befragten, denen die Werbung gefallen hat (mindestens „sehr gut“) ist es mehr als jeder zehnte, der die Webseite besucht (zwölf Prozent).

Nur wenige Versicherer reichen laut You Gov Psychonomics an die Werte der GDV-Kampagne heran: Lediglich Advocard, ADAC, Hallesche und VHV erreichen über alle Werbekanäle hinweg eine höhere Wirkung beim Verbraucher.

Welche Versicherer werben besonders erfolgreich?

So erreicht der TV-Spot mit Dieter Bohlen für den Kanal Fernsehen die höchsten Sympathiewerte. Bei der Glaubwürdigkeit steht er Advocard als bestplatzierter Gesellschaft über alle Werbewirkungsdimensionen hinweg jedoch ein wenig nach, heißt es weiter. „Anwalts Liebling“ spricht die Versicherungsnehmer jedoch stärker über den Kanal Fernsehen als durch Werbeanzeigen in Zeitungen oder Magazinen an.

Im Bereich der Fernsehwerbung bleiben in erster Linie die Gesellschaften ADAC, Advocard, Hannoversche Leben, Roland-Rechtschutz und VHV den Befragten in positiver Erinnerung. Im Internet belegen die Versicherer ADAC, Advocard, Arag, Asstel und Huk-Coburg diesbezüglich die Spitzenpositionen. (ks)

Foto: Shutterstock

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