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20. Juni 2011, 14:29
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Scharfenberg: „Vermögensverwaltung als Beratungsansatz“

Die Hamburger Condor Versicherungsgruppe hat im Mai eine Einmalbeitragspolice im Markt lanciert. Vorstand Claus Scharfenberg erläutert im Gespräch mit Cash. das Konzept und die dahinterstehende Strategie.

Scharfenberg in Scharfenberg: „Vermögensverwaltung als Beratungsansatz“

Cash.: Sie haben die Fondspolice “Congenial Royal” auf den Markt gebracht. Was steckt hinter dem Namen?

Scharfenberg: Mit Congenial Royal präsentieren wir einen neuen Beratungsansatz für Makler, die eine professionelle Lösung für die Vermögensverwaltung ihrer Kunden im Rahmen einer Fondspolice suchen. Steuerliche Berechnungen belegen, dass es für viele Anleger sinnvoll ist, einen Teil ihrer langfristigen Fondsanlagen in Form einer Versicherung vorzunehmen – zum Beispiel wenn sie der Altersvorsorge dienen sollen. Dazu haben wir unser Fondsangebot auf 23 vermögensverwaltend gemanagte Fonds, sogenannte VV-Fonds, erweitert, die jeweils unterschiedliche Philosophien und auch Risikoklassen abdecken. Und: Da ab dem 1. Juli 2011 mit dem Key Investor Information Document – oder KIID – eine neue Ära in der Risikoklassifizierung von Investmentfonds beginnt, wurde bei Congenial Royal zudem ein Beratungsansatz in zwei Schritten eingeführt, der zum einen eine Risikoklassifizierung und zum anderen die Bestimmung des gewünschten Managementansatzes – aktiv oder passiv – sowie der Anlagephilosophie umfasst. Den Makler unterstützen wir bei der Wahl der Risikoklasse für den Kunden mit einem Klassifizierungsbogen – dem WpHG-Bogen – und einem Leitfaden, der ihm hilft, dem Kundenprofil einen oder mehrere vermögensverwaltend gemanagte Fonds zuzuordnen.

Cash.: Wie ist das Produkt im Wettbewerbsumfeld positioniert?

Scharfenberg: Wir haben ein sehr preiswertes Angebot. Seit 2007 bieten wir als Condor bereits im Rahmen der Angebotsberechnung eine Reduction-in-Yield-Darstellung an. Inklusive aller Kosten für den Versicherungsvertrag und den ausgewählten vermögensverwaltenden Fonds werden mit dem Produkt RIY-Werte von deutlich unter einem Prozent pro Jahr erreicht. Das ist sehr wenig im Marktvergleich, wenn man bedenkt, dass es Fondspolicenangebote gibt, bei denen allein eine vom Versicherer erhobene Portfoliogebühr schon mehr als ein Prozent beträgt.

Cash.: Vielfach wird das Geschäft mit Einmalbeiträgen nicht unkritisch gesehen. Stellt das Produkt den Einstieg in den Ausstieg aus dem Geschäft mit laufenden Beiträgen dar?

Scharfenberg: Nein. Mit Congenial Royal haben wir einen zusätzlichen Beratungsansatz für eine spezielle Kundenzielgruppe entwickelt. Diese neue Lösung ist beispielsweise bei Vereinbarung einer laufenden Vergütung oder auch eines Honorars optimal für Family Offices zur Vermögensstrukturierung einsetzbar. Die Möglichkeit einer laufenden Beitragszahlung bleibt unverändert erhalten – ebenfalls mit Zugriff auf die neuen vermögensverwaltenden Fonds: Unser Congenial-Tarif ist so flexibel, dass wir innerhalb eines einzigen Versicherungstarifs unterschiedliche Kundenzielgruppen optimal ansprechen können.

Seite 2: Was aus Sicht von Condor vermögensverwaltende Fonds sind

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2 Kommentare

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    Pingback von Scharfenberg: „Vermögensverwaltung als Beratungsansatz“ | Mein besster Geldtipp — 21. Juni 2011 @ 07:04

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