31. Oktober 2011, 17:12
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DKM-Interview mit Frank Kettnaker und Reinhard Kunz

Cash.-Interview auf der DKM mit Frank Kettnaker und Reinhard Kunz, Vorstände der Alten Leipziger.

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Herausforderungen durch neue Rahmenbedingungen

Die Absenkung des Rechnungszinses ist ein großes Thema bei den Versicherern. Die Alte Leipziger sieht sich aus zwei Gründen diesbezüglich gerüstet:

Erstens betreffe die Absenkung des Rechnungszinses nur klassische Produkte, daher seien andere Produktschwerpunkte wie zum Beispiel die Berufsunfähigkeit von der Zinssenkung so gut wie nicht berührt
Zweitens werde sich das Preis-Leistungs-Verhältnis durch die parallele Aufstockung der Überschussbeteiligungen kaum verändern.

Auch wenn die fondsgebundenen Produkte im Vergleich zu der klassischen Lebensversicherung gewinnen dürften, werde es auch weiterhin eine Nachfrage nach traditionellen Garantieprodukten geben.
Die Prognose von Reinhard Kunz ist eine mittelfristige Flexibilisierung der Garantiezinsen, so dass der einheitliche Zins vom Markt verschwinden wird.

Versicherer unter Druck

Über die Absenkung des Rechnungszinses hinaus steht für die Branche in nächster Zeit die Umsetzung von weiterer Neuregelungen an:

-Solvency II
-Unisex-Urteil

Frank Kettnaker steht dem kritisch gegenüber. Seiner Meinung nach ist die Flut an Regulierungen für die Assekuranz eine echte Herausforderung. Die Gesellschaften geraten durch die politischen Auflagen stark unter Druck.

Die politische Volatilität spiegele sich auch im Agieren der Vermittlern wider, die diese Unsicherheit teils wiederum an ihre Kunden weitergeben würden.
Bei diesen schwierigen Rahmenbedingungen setzt die Alte Leipziger auf eine intensive Maklerbetreuung vor Ort.
Auch wenn der Einsatz von Beratertools, wie zum Beispiel elektronischen Angebotssystemen, zur Vereinfachung von Arbeitsprozessen ein wichtiger Faktor sei, konzentriere die Alte Leipziger ihre Ressourcen auf ihre Stärken in der Face-to-Face Betreuung der Makler.

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