Ring Kranken verhilft Signal zu Rekordergebnis

Im ersten kompletten Geschäftsjahr nach dem Zusammenschluss mit dem Krankenversicherer Deutscher Ring hat die Dortmunder Signal Iduna das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erreicht. Überschuss und Neugeschäft legten zweistellig zu, wie der Konzern mitteilt.

Reinhold Schulte
Reinhold Schulte

„Die Signal Iduna hat ihre Wettbewerbsposition im Jahr 2010 konsequent ausgebaut, sie wuchs deutlich über dem Marktdurchschnitt“, sagte Vorstandschef Reinhold Schulte auf der Bilanzpressekonferenz.

Dabei wurde im vergangenen Jahr nicht nur der Krankenversicherungsverein aus der Hamburger Deutscher-Ring-Gruppe unter dem Konzerndach integriert, sondern auch die Privatbank Donner & Reuschel sowie der Rechtsschutzversicherer Allrecht.

Die Signal Iduna konnte ihre Beitragseinnahmen über alle Versicherungssparten hinweg um sieben Prozent auf 5,64 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Der Überschuss erhöhte sich um 16 Prozent auf 81,7 Millionen Euro. Das Neugeschäft legte um 18 Prozent zu. Das verwaltete Vermögen kletterte um rund eine Milliarde auf 51,5 Milliarden Euro.

Der Konzern profitierte in der Kernsparte Krankenversicherung insbesondere vom Deutschen Ring, dessen Bruttobeiträge mit einem Plus von 7,9 Prozent deutlich über dem Marktdurchschnitt wuchsen. Insgesamt verbuchte die Sparte einen Anstieg um 2,9 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro.

Die Lebensversicherer der Gruppe erzielten 2010 ein Plus von 18,5 Prozent und steigerten ihre Beiträge auf 1,8 Milliarden Euro. In der Sachversicherungssparte erhöhten sich die Bruttobeiträge um 1,1 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Die Rechtsschutzversicherung, die im vergangenen Jahr durch die Fusion der zum Konzern gehörenden Deurag mit dem Neuzugang Allrecht neu aufgestellt wurde, legte um 2,1 Prozent auf 147,1 Millionen Euro zu.

Der bisherige Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres gibt nach den Worten von Signal-Chef Schulte „Anlass zu Optimismus“. In den ersten fünf Monaten 2011 habe man das Neugeschäft um elf Prozent ausbauen können. (hb)

Foto: Signal Iduna

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