Schepers folgt Hauser bei Towers Watson Deutschland

Frank Schepers (42) übernimmt zum 1. Juli 2011 die Leitung des Bereichs „Risk Consulting and Software“ bei der internationalen Unternehmensberatung Towers Watson in Deutschland. Er folgt Heijo Hauser, der nach 20 Jahren in diesem Beratungssegment in den Ruhestand geht.

Frank Schepers, Towers Waton
Frank Schepers, Towers Waton

Schepers ist seit 17 Jahren im Unternehmen tätig und seit einigen Jahre auch in der Leitung aktiv. Mit diesem Wechsel will Towers Watson eigenen Angaben zufolge die Kontinuität im Geschäft und in den Dienstleistungen für die Versicherungsbranche in Deutschland sichern.

Schepers begann 1994 als Berater bei Towers Watson, damals Tillinghast, in Köln. 2004 wurde er Principal der damaligen Partnergesellschaft. Inhaltlich ist er insbesondere auf strategische Fragestellungen für Versicherungsgesellschaften, Risiko- und Kapitalmodellierung sowie auf M&A-Transaktionen spezialisiert. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt er die Integration der Anfang 2011 von Towers Watson erworbenen Gesellschaft EMB sowie die Weiterentwicklung der strategischen Angebote. „Wir geben uns nicht damit zufrieden, komplexe Sachverhalte rein quantitativ zu bewerten.Wir haben unseren Kunden gegenüber eine Verpflichtung, auch die Implikationen für das Geschäft herauszuarbeiten“, so Schepers zur Aufgabenstellung eines Akturaberaters.

Heijo Hauser
Heijo Hauser

Heijo Hauser gründete 1991 in Köln den ersten Deutschland-Standort der internationalen Unternehmensberatung Tillinghast, einem Geschäftsbereich von Towers Perrin. „Der deutsche Versicherungsmarkt war zu diesem Zeitpunkt noch stark reguliert und die Bedingungen schwierig“, erinnert sich der scheidende Hauser. Doch mit der Deregulierung Mitte der 90er Jahre sei eine rasante Entwicklung für die versicherungsmathematische Beratung einhergegangen. „Wir konnten die Branche in den letzten 20 Jahren bei vielen wesentlichen Veränderungen unterstützen“, so Hauser. Dazu gehörten neben dem Deregulierungsprozess zahlreiche M&A-Projekte, Veränderungen in der Produkt- und Vertriebslandschaft und das Großprojekt Solvency II, aber auch die Finanzmarktkrisen um die Jahre 2001 und 2008.

In den 90er Jahren baute Hauser darüber hinaus die Standorte Zürich und Stockholm auf und leitete seitdem die Tillinghast-Aktivitäten im gesamten deutschsprachigen Raum, in Skandinavien und in Zentraleuropa. Nach der Fusion von Towers Perrin mit Watson Wyatt im Jahr 2010 ging aus Tillinghast die Sparte „Risk Consulting and Software“ von Towers Watson hervor. (te)

Fotos: Towers Watson

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