Berufsunfähigkeit: Frauen weniger abgesichert als Männer

Laut der Umfrage verlassen sich die Befragten ohne eine BU-Police darauf, dass sie ihren Lebensstandard im Falle einer Berufsunfähigkeit mit Hilfe der Einnahmen aus der gesetzlichen Renten- sowie der Krankenversicherung aufrechterhalten können. Private Einnahmequellen wie das Einkommen des Lebenspartners und eigenes Vermögen führen sie erst in zweiter Reihe an.

Die Befragten wünschen sich flexible BU-Produkte, die einen eventuellen Gehaltsausfall kompensieren, so die Gothaer. Deshalb befürworten sie BU-Verträge, die ihnen die Option auf flexible Beiträge gewähren. Da diese Policen zu den teureren Assekuranzprodukten zählen, sei  den Berufstätigen Flexibilität im Hinblick auf ihre individuelle Lebenssituation wichtig. Die meisten Befragten unter 30 Jahren begrüßen demnach günstige Einsteigertarife.

Den Umfrageteilnehmern sei es zudem besonders wichtig, dass die BU-Rente tatsächlich die Lücke im Gehaltsausfall schließt. Entsprechend hoch müssten die vertraglich festgeschriebenen Versicherungsleistungen sein. Eine weitere Sorge der Berufstätigen ist, der Umfrage zufolge, die Verlässlichkeit der Assekuranz hinsichtlich der Leistungszusagen. Vor allem die Personen, die eine Familie haben, legen Wert darauf, dass ihre Angehörigen über die Police im Leistungsfall mitversorgt sind. (jb)

Foto: Shutterstock

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