Anzeige
5. Januar 2012, 10:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Continentale freut sich über Unisex-Nachbesserung

Nachdem sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen hat, dass Bestandskunden in der privaten Krankenversicherung nicht auf Unisex-Tarife umgestellt werden müssen, sieht sich die Continentale Krankenversicherung aus Dortmund bestätigt.

Unisex-Mann-Frau-127x150 in Continentale freut sich über Unisex-NachbesserungDie EU-Kommission hatte festgestellt, dass Unisex-Tarife ab Ende Dezember 2012 nur für Neukunden eingeführt werden müssen, Altverträge aber unverändert bleiben können. Dazu hätten auch Konsultation mit führenden europäischen Versicherern beigetragen, teilte die Continentale mit.

„Eine Umstellung der Bestandskunden auf Unisex-Tarife führt zu einer Belastung der Versichertengemeinschaft insgesamt. Ohne gesetzlichen Zwang dürfen wir daher nicht umstellen, wenn wir die Rechte unserer Kunden ernst nehmen. Die EU-Kommission hat jetzt erfreulicherweise klargestellt, dass es diesen Zwang nicht gibt“, kommentierte Continentale-Chef Rolf Bauer die Entscheidung.

Bauer fügte hinzu, dass jede über diese Regelung hinausgehende gesetzliche nationale Regelung auch verfassungsrechtlich bedenklich sein dürfte. Daher werde man die erworbenen Rechte der Versicherten mit allen Mitteln verteidigen. Die Umstellung auf Unisex-Tarife führe schließlich nicht nur zu einer Umverteilung innerhalb der Bestände – und damit zu Beitragserhöhungen -, auch wenn schon diese abzulehnen sei. Durch die Neuberechnung von Sicherheitszuschlägen werde die private Krankenversicherung in der Summe auch für alle Versicherten teurer. Eine Umstellung von Verträgen von Bestandskunden, die bestimmte Gruppen deutlich belasten, lehne das Unternehmen entschieden ab. (lk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

ERGO forciert Lebensversicherung

ERGO holt Markus Krawczak zum Januar 2019 als Vorstand für den Maklervertrieb Leben. Zusätzlich hat ERGO zum 1. November 2018 das neue Ressort betriebliche Altersversorgung gegründet. Dieses wird von Jan Niebuhr geleitet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung: So hoch sind die durchschnittlichen Kreditsummen

Dr. Klein hat bundesweit Alter und Kredithöhe von Immobilienkäufern untersucht. Während Eigenheimerwerber in Sachsen-Anhalt besonders jung sind, kaufen Hamburger und Berliner später eigene vier Wände. Auch bei der Kreditsumme gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Krypto-Indexfonds

Krypto-Fonds gibt es bereits. Ein Schweizer Vermögensverwalter ist sich dennoch sicher, mit einem neuen Fonds den Krypto-Markt zu stärken. Regulierung muss Krypto-Anlageprodukten nicht schaden, sie kann ihnen auch nützen, so der Anbieter.

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...