Heidelberger Leben: Zuwachspause in 2011

Die Heidelberger Lebensversicherung hat ein schwieriges Jahr 2011 hinter sich gebracht: Das Bruttobeitragsvolumen konnte das Unternehmen zwar leicht um 1,2 Prozent auf 699 Millionen Euro steigern. Erhebliche Einbußen gab es jedoch im Neugeschäft (minus 25 Prozent) und beim Jahresüberschuss (minus 30 Prozent).

Thomas Bahr, Heidelberger Leben
Thomas Bahr, Heidelberger Leben

Wie aus dem aktuell veröffentlichten Geschäftsbericht der Heidelberger Leben hervorgeht, konnte sich der Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorgelösungen dem von der Staatsschuldenkrise geprägten Marktumfeld nicht entziehen: Das Neugeschäft sank auf 47,8 Millionen Euro (2010: 63,3 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss 2011 reduzierte sich auf 32,8 Millionen Euro (2010: 47,0 Millionen Euro).

„Angesichts eines durch fortdauernde Schulden- und Finanzkrise sowie Niedrigzinsphase weiterhin schwierigen Marktumfeldes blicken wir auf ein Jahr 2011 zurück, welches große Herausforderungen für unser Unternehmen brachte“, sagte Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben. Dennoch hatte Bahr auch positives zu berichten: Er freue sich, dass die Heidelberger Leben den Marktanteil im Segment der fondsgebundenen Altersvorsorgelösungen leicht ausbauen konnte, teilte der Vorstandsvorsitzende mit.

Zudem habe man von Mitte 2010 bis Ende 2011 über 1.200 neue Vertriebspartner hinzugewonnen, ergänzte Bahr. Weiter heißt es, dass sich die Heidelberger Leben auf die Unterstützung ihrer unabhängigen Vertriebspartner und Großvertriebe konzentrieren wolle, um den aufgebauten Kunden- und Vertragsbestand zu sichern und Neugeschäft zu generieren.

Nach eigenen Angaben verwaltet die Gesellschaft derzeit für rund 300.000 Kunden Vermögenswerte in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. (lk)

Foto: Heidelberger Leben

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