D&O: Allianz ergänzt Managerhaftpflichtversicherung

Die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hat ihr Angebot in der Managerhaftpflicht (D&O-Versicherung) erweitert. Ziel der neuen Police ist laut AGCS, Führungskräfte auch nach Verlassen eines Unternehmens gegen die finanziellen Folgen von Fehlern abzusichern.

Carsten Wiesenthal, AGCS

Vorstände und leitende Führungskräfte könnten unter Umständen auch zehn Jahre nach Ausscheiden aus dem Unternehmen belangt werden, Betroffene hätten dann jedoch keinerlei Einfluss mehr auf die Ausgestaltung der Managerhaftpflichtversicherung ihres früheren Arbeitgebers, erklärt die AGCS. Die neue Police „Allianz Protect D&O Select“ soll diese Lücke beim Versicherungsschutz künftig schließen.

Neue Police ergänzt Hauptpolice

In Form einer „Nebenpolice“ zu einer bereits bestehenden D&O-„Hauptpolice“ schreibe diese das Deckungsniveau zum Zeitpunkt des Ausscheidens für die kommenden zehn Jahre fest und sieht dabei laut AGCS eine separate, von der Hauptpolice unabhängige Deckungssumme vor.

Ausgelöst werde der Deckungsschutz für ehemalige Unternehmensleiter beispielsweise dann, wenn die Hauptpolice nicht fortgeführt werde, es in der Hauptpolice zu Deckungseinschränkungen komme oder das Limit der Hauptpolice verbraucht sei. Dabei müsse die Hauptpolice nicht zwingend bei AGCS geführt werden, heißt es.

Grund des Ausscheidens spielt keine Rolle

„Mit unserem neuen Produkt garantieren wir ausscheidenden Unternehmensleitern für die Zeit ihrer Nachhaftung den Versicherungsstandard, den er oder sie zum Zeitpunkt des Austritts hatte“, kommentiert Carsten Wiesenthal, der für AGCS in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Sparte „Financial Lines“ verantwortet. Der Grund des Ausscheidens spiele dabei keine Rolle. (lk)

Foto: AGCS

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