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22. Februar 2013, 14:13
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Aachen Münchener startet Rundumschutz-Police für junge Leute

Der Versicherer Aachen Münchener (AMV) hat eine neue Produktlinie für die Zielgruppe 18 bis 27 Jahre auf den Markt gebracht. Das Bündelprodukt mit Elementen der Sach- und Lebensversicherung trägt den Namen “Young Line” und besteht aus den Produkten “Young & Home” und “Young & Life”.

Michael Westkamp, Aachen Münchener

Michael Westkamp, Aachen Münchener

Beim Produkt “Young & Home” handelt es sich laut AMV um eine Rundum-Schutz-Police für Vermögenswerte. Diese beinhaltet unter anderem eine Privathaftpflicht-, Hausrat-, und eine Glasversicherung. Werden diese noch nicht benötigt – beispielsweise wenn junge Leute noch bei den Eltern wohnen – würden für diese Sparten Anwartschaften für weniger als einen Euro im Monat abgeschlossen, so die AMV.

Darüber hinaus besteht das Produkt aus einer Unfallversicherung. Diese leiste bei Vollinvalidität das zehnfache der vereinbarten Grundsumme und zusätzlich die Mehrleistung von 100.000 Euro im Paket “Unfall aktiv”. Bei leichteren Verletzungen – wie beispielsweise einem Armbruch – sollen Versicherte ein Schmerzensgeld von 500 Euro erhalten.

Das Schwester-Produkt “Young & Life” soll laut AMV gleich vier Bereiche abdecken: Neben Vermögensaufbau und Arbeitskraftabsicherung beinhalte die Police eine Pflegefall- und eine Hinterbliebenenabsicherung, heißt es.

Einzelabschluss möglich

Beide Produkte können auch einzeln über den AMV-Exklusivpartner Deutsche Vermögensberatung (DVAG) abgeschlossen werden.

“Die neue Young Line ist genau auf die Bedürfnisse junger Menschen abgestimmt”, sagt Michael Westkamp, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener. „Young Line eröffnet unseren jungen Kunden einen leistungsstarken und kostengünstigen Einstieg in den optimalen Versicherungsschutz.” (lk)

Foto: Aachen Münchener

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18 Kommentare

  1. Gibt es tatsächlich immer noch Menschen die solche überteuerten “All in One”-Pakete abschließen? Lasst die Finger davon. Sowas verkaufen nur Strukkis und Versicherungs
    vertreter, die Angst vor der Konkurrenz haben (müssen).

    Kommentar von stefan meier — 12. Dezember 2017 @ 18:27

  2. Oh je es ist nicht zu fassen ich als Makler verstehe den gesamten Vertag als riesige Abzocke und Marketingfalle der arme junge Kunde bekommt ein ” Komplettpaket” verpasst mit 2(3) Verträgen die er noch gar nicht braucht und einer völlig überteuerten Unfallversicherung und als Bonus noch obendrauf einen unkündbaren 5 Jahresvertrag.

    Kommentar von Andreas W — 12. Dezember 2017 @ 16:56

  3. an Siege: DLVAG- Versicherungsvertreter nennen sich
    Vermögensberater, ein Wiederspruch in sich, Vermögensvernichter wäre der richtige Begriff. Auch ich schimpfe über niemanden, nenne nur Fakten. Der Versicherungsmakler, den Sie beschreiben, wird nicht lange am Markt bestehen, ist warscheinlich auch keiner. Ich muss es wissen, denn auch ich bin
    Makler. Im übrigen berate ich regelmäßig DLVAG-geschädigte Kunden, aber wenn Sie sich dort gut aufgehoben fühlen, ist doch alles prima.

    Kommentar von Stefan — 27. Februar 2013 @ 17:40

  4. an Siege
    Ich habe bisher niemanden “beschimpft” sondern besonders Sie davon in Kenntnis gesetzt, dass die selbsternannten “Vermögensberater” – den Begriff gibt es im Vermittlerrecht übrigens nicht – gebundene Vetrsicherungsvertreter sind. Und ich habe dies deshalb getan da Ihnen das ganz offensichtlich nicht bekannt oder bewusst ist.
    Vielleicht lesen Sie mal § 59 VVG iund erkennen wo Versicherungsmakler und DVAG-Vertreter sich grundsätzlich unterscheiden. Sie arbeiten beide für ihre Auftraggeber. Ihre Argumente zeigen insgesamt eine erschreckende Unkenntis und sind daher amüsant – aber nicht mehr.

    Kommentar von Versicherungsmakler — 27. Februar 2013 @ 17:21

  5. An Stefan und Versicherungsmakler:
    Woher wollen Sie wissen dass ich ein Mitarbeiter der DVAG bin?
    Ich kenne seit über 20 Jahren einen Vermögensberater. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Versicherungsvertreter und im weiteren Familienkreis auch Makler. Ich amüsiere mich köstlich wenn ich sehe und höre wie der Eine auf den Anderen wegen den angebotenen Produkten und der Beratungsleistung schimpft. Mein größter Schock war aber als ich mit einem Makler aus meinem Bekanntenkreis sprach und er mir erzählte dass er an einem Kunden über die Jahre der Zusammmenarbeit mindestens 10.000 € verdienen will / muss sonst lohnt sich dieser Kunde nicht für ihn. Hoppla hab ich gedacht, das erreicht er aber mit einer Kfz und Privathaftpflicht aber nicht! ?

    Kommentar von Siege — 27. Februar 2013 @ 17:07

  6. Dier nachfolgende Information ist nur für die gebundenen DVAG-Versicherungsvertreter (Untervertreter des gebundenen Versichererungsvertreters DVAG) die während der wöchentlichen Gehirnwäschen die Information über ihren Vermittlerstatus wohl regelmäßig (soweit vorher überhaupt vorhanden) ausradiert bekommen.
    Auszug aus Vermittlerregister: Juristische Person Registrierungs-Nr. D-LYYB-BSPX5-17 Tätigkeitsart Gebundener Versicherungsvertreter nach § 34d Abs. 4 GewO Firma Deutsche Vermögensberatung
    Aktiengesellschaft

    Kommentar von Versicherungsmakler — 27. Februar 2013 @ 15:39

  7. An Siege: Da scheint die Gehirnwäsche mal wieder gut funktioniert zu haben. Neidisch worauf? Darauf, dass Sie nur AM-Produkte verkaufen dürfen, dass
    viele, die in der Pyramidenhirar-
    chie von Strukkivertrieben über Ihnen sind, an Ihrem Verkauf mitverdienen,dass Sie scheinselbständig und weisungsgebunden sind,etc, etc, etc.. Übrigens, DLVAG-Vertreter sind selber Versicherungsvertreter, als solche Im Vermittlerregister auch eingetragen, sollten Sie eigentlich wissen.

    Kommentar von Stefan — 27. Februar 2013 @ 15:06

  8. Höre ich da den Neid der Makler und Versicherungsvertreter? Hätten die auch gern so ein Produkt? War da nicht vor kurzem ein Bericht bei NTV? Da wurde doch die Beratungsqualität der Finanzbranche getestet. Die AachenMünchener mit der DVAG hat da doch ziemlich gut abgeschnitten. Ich glaub sogar gewonnen. Das neue Produkt klingt interessant. Ich schau es mir mal näher an

    Kommentar von Siege — 27. Februar 2013 @ 14:01

  9. Das “Young & Life” Produkt ist in erster Linie auf die Bedürfnisse des Strukkivertreters ausgerichtet,
    schließlich verdient er nur genug
    Provisionen, wenn er überteuerte
    Rentenversicherungen der AM verkauft. Produkte wie Hinterbliebenenabsicherung oder BU sollte man immer getrennt vom
    Vermögensaufbau abschließen. Eine Glasversicherung ist so unnötig wie ein Kropf.

    Kommentar von Stefan — 27. Februar 2013 @ 12:48

  10. Kann von diesen “alles in einem”
    Produkten, die von Strukkivertrieben wie der DLVAG gerne angeboten werden, um Kunden langfristig zu binden, nur abraten. Es gibt keine Versicherung, die in allen Sachsparten das beste Preis-Leis-tungsverhältnis anbietet, die AachenMünchener schon gar nicht.

    Kommentar von Stefan — 27. Februar 2013 @ 12:41

  11. Matthias: (Anwartschaft Glas) da braucht man später keine Gesundheitsfragen mehr beantworten, ist doch klasse…

    Kommentar von Fried — 26. Februar 2013 @ 18:42

  12. Anwartschaft für eine Glasversicherung? Wo hat sich da der Sinn versteckt..?

    Kommentar von Matthias — 26. Februar 2013 @ 16:45

  13. an Martin: muss man ein Produkt (Hausrat, Glas, Haftpflicht) im Detail kennen, bei dem klar auf der Hand liegt, dass es der heiß umworbene, junge Mensch, der noch im elterlichen Haushalt lebt, nicht benötigt. Young & Home zielt doch nur darauf ab, zukünftige Kundenpotentiale zu binden. Beim Young & Life Vermögensaufbau- und Sicherheitsplan sollte sich der eingelullte, ,,super” betreute Kunde erstens einmal mit den Kosten für Risikobausteine, Abschluss und Verwaltung und zweitens mit dem, was zum angeblichen Sparen übrig bleibt, beschäftigen.
    Vielleicht wurde ja auch ein vor Jahren abgeschlossener, ebenfalls toller, Vertrag (Rürup, Wunschpolice, Rente Plus u.s.w.) für die neue, bessere Police geopfert?

    Kommentar von Fried — 26. Februar 2013 @ 09:56

  14. Urteil: Zu unflexibel – alleine deshalb völlig ungeeignet. Der Versicherungsbedarf der genannten Altershgruppe sieht eindeutig anders aus. Das vermutlich “unverzichtbare” Angebot passt typisch in die Angebotspalette der AM/DVAG.
    Wer sich das andrehen lässt hat schon verloren!!

    Kommentar von Versicherungsmakler — 26. Februar 2013 @ 08:37

  15. Na klar sind einige Kommentare unqualifiziert. Andererseits, welcher junge Mensch / junges Paar braucht eine Glasversicherung? Die Anwartschaft für 1 € ist ein reines Kundenbindungsinstrument, also unnötig. Alles passend für die Vertriebstruppe DVAG. Hoffentlich ist wenigstens eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung vorgesehen.

    Kommentar von UHWK — 25. Februar 2013 @ 22:17

  16. Wer die Produkte nicht im Detail kennt hat auch keine Kompetenz solche unqualifizierten Kommentare abzugeben.
    Note Sechs, setzen, Klassenziel verfehlt.

    Kommentar von Martin — 25. Februar 2013 @ 10:38

  17. Ja. Mit dem Besch**ssen kann man bei den Jungen gar nicht früh genug anfangen.
    Da kümmert sich unsere Versicherungswirtschaft schon drum.

    Kommentar von Ludwig — 23. Februar 2013 @ 15:14

  18. Braucht kein Mensch, eine Anwartschaft auf eine Glas oder Hausratversicherung. Hat die Aachen Münchener so das Geld nötig ?

    Kommentar von Andreas — 23. Februar 2013 @ 13:23

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