18. Februar 2014, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanztest: Kfz-Police vom Hersteller häufig teurer

Autokäufer, die eine Haftpflicht- und Kaskoversicherung über den Hersteller abschließen, zahlen meist mehr, als wenn sie eine Kfz-Versicherung auf dem freien Markt erwerben. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzeitschrift “Finanztest”, die sechs Herstellerangebote mit Angeboten vom freien Markt verglichen hatte.

Kfz-Versicherung vom Hersteller häufig teurer

Einen Verswicherungsabschluss direkt nach dem Autokauf sollten sich Kunden gut überlegen, meint “Finanztest”.

Viele Automobilhersteller böten dem Kunden beim Autokauf ein “Rundum-Sorglos-Paket”. Doch was sich zunächst sehr komfortabel anhöre, könne sich aber als teuer entpuppen, teilen die Tester mit. Lediglich bei einer von sechs Herstellerbanken lag der angebotene Versicherungsschutz für einen 35-jährigen Modellkunden preislich unter der Vergleichspolice vom freien Markt. Ein Vergleich könne dem Kunden somit häufig hunderte Euro sparen, lautet das Fazit in der März-Ausgabe von “Finanztest”.

Police vom Hersteller nur in Ausnahmefällen lohnenswert

Nur in bestimmten Fällen könne sich eine Police vom Hersteller doch lohnen. Dies betreffe Käufer von sehr teuren Autos oder Autos in sehr hohen Typklassen, “weil diese es sonst schwer haben, am freien Markt Kaskoschutz zu bekommen”.

Speziell beim Erwerb eines PKW über Kredit- oder Leasingfinanzierung gehe der Trend zu Komplettpaketen, konstatieren die Verbraucherschützer. Hierbei zahlt der Kunde eine einzige Monatsrate an den Hersteller, in der die Kosten für Wartung, Reparatur, Versicherung, Kredit oder auch Leasing enthalten sind. Nachteil dieser Angebote sei, dass die Einzelposten “schwer zu durchschauen” seien.

Die Verbraucherschützer raten dazu, zwischen Kredit, Versicherung und Ansparprozess zu trennen. Dies erleichtere es, den Überblick zu behalten und Preise vergleichen zu können. (lk)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Dann gehöre ich mit niedrigen Prozenten und umfangreichen Marktvergleich auch zur Ausnahme die nur fast die Hälfte beim Hersteller bezahlen….Achtung – auf die Prozente achten… und vom vertrauenswürdigen Fachpersonal besser beraten lassen!

    Kommentar von Moritz Heidler — 18. Februar 2014 @ 22:17

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

Blockchain: Welche neuen Investment-Chancen die Technologie bietet

Die meisten Anleger verbinden mit „Blockchain“ Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. Tatsächlich hat die Blockchain-Technologie als dezentrales, nichtmanipulierbares digitales Datenregister das Potenzial, die gesamte Geschäftswelt umzuwälzen. Welche Vorteile, aber auch Risiken bietet die Blockchain, in welche Unternehmenstypen sollte man investieren? Thilo Wolf von BNY Mellon Investment Management, kennt die Antworten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Datenkrake Schufa: Was weiß die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, hat 360 Millionen Daten von 60 Millionen Deutschen erfasst. Wer einen Handyvertrag abschließt, Miet-, Kauf- oder Leasingverträge unterzeichnet oder einen Kredit aufnimmt, kann von der Schufa erfasst werden. Verbraucher haben nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen Anspruch darauf, zu erfahren, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden. Was die Schufa weiß und darf.

mehr ...