12. März 2014, 11:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aktuare begrüßen Zustimmung zu Omnibus II

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) hat die Verabschiedung der sogenannten Omnibus-II-Richtlinie durch das Europäische Parlament begrüßt. Mit der gestrigen Entscheidung sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu Solvency II gemacht worden, erklärte die DAV.

Das Europaparlament in Straßburg

Sitz des EU-Parlaments in Straßburg.

Das EU-Finanzregelwerk Solvency II stellt aus Sicht der Versicherungsmathematiker zwar noch “keine Ideallösung” dar, denn insbesondere im deutschen Versicherungsmarkt gibt es viele Verträge mit lang laufenden Garantien. Wie viel Eigenkapital die Versicherer für diese Garantien vorhalten sollen, sorgt bis heute für Diskussionsbedarf.

DAV geht von planmäßigen Start zum 1. Januar 2016 aus

Gleichwohl gebe es jetzt die erforderliche Voraussetzung, auf deren Basis die “ausstehenden Verordnungen und technischen Standards zur praktischen Umsetzung” von Solvency II erstellt werden können, erklären die Aktuare.

Nach der noch im März erwarteten Zustimmung des Europarats könnten die noch ausstehenden Regelungen und die Umsetzung in nationales Recht vorangetrieben werden, so die DAV, um planmäßig zum 1. Januar 2016 mit Solvency II zu starten. Die Umsetzung in nationales Recht muss bis zum 31. März 2015 erfolgt sein.

Aktuare erwarten “umfangreiches Arbeitsprogramm”

Für die deutschen Aktuare bedeute dies ab sofort ein “umfangreiches Arbeitsprogramm und in den nächsten Jahren erhebliche Veränderungen in ihrem Aufgabengebiet”.

Der Entscheidung des Europäischen Parlament ging im November 2013 eine Einigung zwischen Europäischem Parlament, Rat und Kommission – dem sogenannten Trilog – zur Omnibus-II-Richtlinie voraus. (lk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

„Denken und Führen in Zeiten der Digitalisierung“

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und Vorstandsvorsitzender der DFV Deutschen Familienversicherung AG, veröffentlicht ein neues Buch. In „Denken und Führen in Zeiten der Digitalisierung“ geht es um die Merkmale eines guten Führungsstils sowie um die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Verantwortlichen und ihre Unternehmensführung.

mehr ...

Immobilien

FDP und Grüne stimmen Grundsteuerreform zu

Im Bundestag deutet sich eine klare Mehrheit für eine Grundgesetzänderung zur Reform der Grundsteuer an. Neben den Koalitionsfraktionen und der FDP wollen auch die Grünen am Freitag zustimmen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr.

mehr ...

Investmentfonds

Berater der Zukunft

Aus einer Dienstleistung, die bisher den Vermögenden vorbehalten war, sollte durch Robo Advisor ein Anlageprodukt für alle entstehen. Wie sieht es heute aus? Ein Beitrag von Sven Keese, Partner, und Fabian Neumann-Holbeck, Projektleiter bei disphere interactive GmbH.

mehr ...

Berater

Neuer Ärger für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank sieht sich mit neuen Vorwürfen zu früheren Geschäften in China konfrontiert. In den Jahren 2002 bis 2014 soll sich Deutschlands größtes Geldhaus mit Hilfe von Geschenken und Gefälligkeiten Zugang zu führenden Politikern und Managern in China verschafft haben, berichten “Süddeutsche Zeitung”, WDR und “New York Times” unter Berufung auf eine Auswertung von bankinternen Unterlagen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Asset Manager bei Deutsche Investment

Die Deutsche Investment Retail (DIR) hat Matthias Kreil (39) zum 1. Oktober 2019 als Leiter Asset Management und Research gewonnen. Er übernimmt künftig das Asset Management für lebensmittelgeankerte Nahversorgungs- und Fachmarktzentren, Lebensmittelvollsortimenter und Discounter.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...