Anzeige
Anzeige
31. Oktober 2014, 16:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Unfallversicherung – die Qual der Wahl

Eine überschaubare Schadenquote fördert immer neue Produkte zutage. Die Unfallpolice bleibt allerdings eine Ausschnittsdeckung und sie bekommt allmählich Konkurrenz.

Unfallversicherung

Eine gute Unfallversicherung zu finden, ist bei Tausenden Tarifvarianten gar nicht so einfach.

Aus rund 26,5 Millionen Verträgen nehmen die Unfallversicherer 2014 voraussichtlich 6,4 Milliarden Euro pro Jahr ein, müssen wahrscheinlich nur 3,2 Milliarden Euro, also rund die Hälfte der Einnahmen, als Leistung wieder an die Kunden ausschütten, weist die Studie “Marktreport 2014: Der deutsche Versicherungsmarkt” von Aon Deutschland vom September aus.

Kein Wunder: In 90 Prozent aller Fälle führen nicht Unfälle zur Invalidität, sondern zu Krankheiten. Dann zahlt die Unfallpolice keinen Cent, da finanzielle Hilfe bei Invalidität eben meist nur als Folge eines Unfalls versichert ist.

BU besser für Invaliditätsvorsorge

Lediglich einige rudimentäre Krankheitsbilder werden bei leistungsstarken Angeboten auch von der Unfallversicherung abgedeckt, darunter Kapitalsofortleistungen bei schweren Erkrankungen, Infektionen durch Zeckenbisse oder Unfälle als Folge eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls.

Generell passt für die Invaliditätsvorsorge eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) besser, zumindest ab der Ausbildung und während der Berufstätigkeit. Nach der Berufstätigkeit passt eine private Unfallversicherung dagegen ebenso gut wie für vier andere Kundengruppen: Kinder, Hausfrauen, junge Freizeitsportler sowie Berufstätige, die eine BU-Versicherung nicht zu einem bezahlbaren Preis abschließen könnten.

Für Letztere etabliert sich jedoch zunehmend eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Unfallversicherung: Existenzschutz-Policen bieten finanziellen Schutz bei Erwerbsunfähigkeit, schweren Krankheiten und beim Verlust von körperlichen Fähigkeiten.

Dieser Basisschutz ist für viele gemacht, denen das “Luxusgut BU-Versicherung” unerreichbar geworden ist, weil es sich heute häufig nur noch von Gesunden, Gutverdienenden, Akademikern und kaufmännischen Berufe bezahlen lässt.

Seite zwei: Crossover-Deckungen sind modern

Weiter lesen: 1 2 3 4

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

“Auf bessere Zeiten zu hoffen, ist keine Option”

Die HDI Lebensversicherung AG hat Anfang des Jahres die TwoTrust-Familie um TwoTrust Fokus erweitert. Der neue Tarif richten sich an Kunden, die bei der Altersvorsorge von den Renditechancen an den Finanzmärkten profitieren wollen, ohne sich selbst um die Kapitalanlage kümmern zu müssen. Dr. Tobias Warweg, Vorstand der HDI Vertriebs AG und zuständig für den Makler- und Kooperationsvertrieb, über die Marktchancen neuer Lösungen.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zur Zustimmung der Gläubigerversammlung am 1. Juni zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...