Existenzsicherung: Gut durchdachte Alternative zur BU

Menschen mit Vorerkrankungen, risikoreichen Berufen oder gefährlichen Hobbies haben es schwer, sich gegen Berufsunfähigkeit zu versichern. Dass es sinnvolle Alternativen zum Rundum-BU-Schutz gibt, ist wenigen Vermittlern bekannt. Gastbeitrag von Ellen Ludwig, Ascore Das Scoring GmbH

Riester-Rürup: Ludwig
„Nur rund 15 Prozent der körperlich Tätigen sind gegen den Verlust der Arbeitskraft versichert, eine deutlich niedrigere Quote als bei den Bürokräften.“

Eine Langzeitstudie der Stiftung Warentest hat bestätigt, was für viele Verbraucher in den vergangenen Jahren bereits traurige Gewissheit wurde: Die Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft ist wichtig, nach den Pflichtversicherungen wahrscheinlich die wichtigste Police, die abgeschlossen werden kann.

Nur bei einem Viertel klappte der BU-Abschluss

Doch nur wenige bekommen überhaupt noch ein Angebot oder können sich einen umfassenden BU-Schutz leisten. „Finanztest“ fand heraus: Nur bei knapp einem Viertel der 409 untersuchten Fälle klappte der Abschluss einer BU-Versicherung problemlos. Drei Viertel der Interessenten konnten sich nicht wie gewünscht versichern.

Wenn der Umkehrschluss bedeutet, dass die über 300 Testpersonen, bei denen es nicht auf Anhieb klappte, weiterhin unversichert sind, ist dies ein dramatisches Ergebnis – und hätte mit der richtigen Beratung verhindert werden können.

BU ist erste Wahl

Nach 1961 Geborene erhalten nur noch Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn sie teilweise oder ganz erwerbsunfähig sind. Damit ist jedwede Erwerbstätigkeit gemeint, ein Bezug zum erlernten Beruf muss nicht hergestellt werden.

Seite zwei: Nur 15 Prozent der körperlich Tätigen versichert

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