5. August 2014, 11:30
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“BU-Pflichtangaben unbedingt wahrheitsgemäß beantworten”

Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung werden so kalkuliert, dass sie mit zunehmendem Alter des Versicherungsnehmers nicht steigen. Bei der BU-Versicherung ist es möglich, die Überschussverwendung des Versicherers auf die Beiträge zu verrechnen (Sofortrabatt). Demgemäß senkt sich der Bruttobeitrag auf den Nettobeitrag.

Welche Folgen können höhere Risikoüberschüsse für den Kunden haben?

Bei erhöhten Risikoüberschüssen kann dies dazu führen, dass die Beiträge etwas sinken könnten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Kunde während der Vertragslaufzeit die gesamten Risikoüberschüsse durch den Versicherer verzinslich anlegen lässt. Dieser Betrag wird dann zum Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt.

In manchen Fällen kann der Betrag sogar höher sein, als die Beiträge, die während der gesamten Laufzeit insgesamt eingezahlt wurden. Hierzu ist natürlich der Zinsfaktor wichtig und ob ein solcher garantiert werden kann. Auch hier ist der Makler gut beraten, wenn er den Versicherungsnehmer über die Möglichkeiten berät, wie die Risikoüberschüsse zurückfließen sollen. Dies ist somit immer von der individuellen Situation des Kunden abhängig.

Der Autor Björn Thorben M. Jöhnke ist seit 2016 Rechtsanwalt in der Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte. Zuvor war er für die Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte in Hamburg tätig.

Foto: Kanzlei Michaelis

Interview: Natalie Lennert

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