Anzeige
14. Juli 2015, 08:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vorsorge in Deutschland: Sparkonto statt Aktien

In der Altersvorsorge setzen die Deutschen am liebsten auf die staatliche Rente (65 Prozent), Immobilien (29 Prozent) und das klassische Sparkonto (25 Prozent). Aktien spielen nur für 13 Prozent eine Rolle. Dabei gilt die Formel: Je vermögender, desto höher die Aktienaffinität. So das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Vorsorge in Deutschland: Sparkonto statt Aktien

Die Studienautoren beklagen, dass viele Deutsche keine Vorstellung von ihrem zukünftigen Ruhestandseinkommen haben.

Gut ein Drittel der Personen in der höheren Einkommensgruppe mit einem Bruttojahreseinkommen von mindestens 90.000 US-Dollar (82.000 Euro) nutze Aktien (40 Prozent) und Investmentfonds (33 Prozent), teilt der niederländische Versicherer Aegon auf Basis der Ruhestandsstudie 2015 mit. Damit setzen Vermögende doppelt so oft auf diese Produkte wie die Gruppe der Durchschnittsverdiener (13 und 15 Prozent, siehe Grafik).

Rentenbezüge oftmals unbekannt

Die Studienautoren beklagen, dass viele Deutsche keine Vorstellung von ihrem zukünftigen Ruhestandseinkommen haben. So wisse nicht einmal jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) genau, wie hoch seine Rentenbezüge ausfallen werden.

Fast die Hälfte aller Befragten (43 Prozent) sei zudem nicht genau über ihr zukünftiges Einkommen im Ruhestand informiert. Dabei gilt: “Je älter die Menschen sind, desto besser wissen sie nach unseren Erkenntnissen über ihr Alterseinkommen Bescheid”, erklären die Autoren.

“Viele Deutsche planen nicht weit genug in die Zukunft”

“Mit Blick auf den größeren Rahmen stimmt es nicht sehr zuversichtlich, dass viele Deutsche nicht weit genug in die Zukunft planen, nicht genau über ihr zukünftiges Einkommen informiert sind oder sogar kein Interesse daran haben, zu wissen, ob sie sich auf dem Weg zu einem finanziell abgesicherten Ruhestand befinden”, geben die Autoren zu bedenken. (lk)

 

Vorsorge in Deutschland: Sparkonto statt Aktien

In der Altersvorsorge setzen die Deutschen am liebsten auf die staatliche Rente (65 Prozent), Immobilien (29 Prozent) und das klassische Sparkonto (25 Prozent).  Quelle: Aegon Ruhestandsstudie 2015

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...