Anzeige
Anzeige
20. August 2015, 17:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AOK macht 110 Millionen Euro Verlust

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) schreiben rote Zahlen. Im ersten Halbjahr verzeichneten sie nach einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Donnerstag) ein Defizit von 110 Millionen Euro. Die Kasse erklärt den Fehlbetrag mit gestiegenen Kosten für Arzneimittel und Krankenhäuser.

AOK macht 110 Millionen Euro Verlust

Frank Michalak (links), Vorstand der AOK Nordost, und Martin Litsch, Vorstand der AOK Nordwest, übernehmen übergangsweise die Geschäftsführung des AOK-Bundesverbandes bis einer neuer Vorstand gewählt wird.

“Die Ausgaben steigen mit rund vier Prozent viel schneller als die Einnahmen”, sagte Martin Litsch vom AOK-Bundesverband im Gespräch mit der Zeitung.

“Dieser rasante Ausgabenanstieg ist auf Dauer nicht finanzierbar”

Schon im ersten Quartal hatten fast alle gesetzlichen Kassen Verluste eingefahren. Die einzigen Ausnahmen waren die AOKen sowie die Knappschaften, die ihren Überschuss bis zur Jahresmitte laut “FAZ” sogar auf 48 Millionen Euro steigern konnten. Die AOKen, die im ersten Quartal noch ein Plus von 36 Millionen Euro erwirtschaftet hatten, gerieten hingegen in den Folgemonaten in einen finanziellen Abwärtstrend. “Dieser rasante Ausgabenanstieg ist auf Dauer nicht finanzierbar”, erklärte Interimsvorstand Litsch.

Allerdings verfügt die gesetzliche Krankenversicherung über milliardenschwere Reserven. Am Ende des ersten Quartals hatten die Kassen ein Finanzpolster von rund 15,5 Milliarden Euro angehäuft. Die Rücklagen des Gesundheitsfonds, der die Versichertenbeiträge einsammelt und an die Kassen verteilt, summierten sich Ende März auf 9,8 Milliarden Euro.

Quelle: dpa-AFX

Foto: AOK

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kunden, Daten, Vertriebsstärke – unterschätzen Sie Amazon nicht

Wenn Amazon in den Versicherungsmarkt einsteigt, wird es ihn nicht umkrempeln. Unterschätzen sollten die Markteilnehmer den Online-Versandhändler dennoch nicht.

Die Haff-Kolumne

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: IVD fordert Eigentumsförderung

Die Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen befinden sich derzeit auf der Zielgeraden, doch besonders bei der Wohnungspolitik bestehen noch Meinungsverschiedenheiten. Darunter könnte auch die im Wahlkampf versprochene Eigentumsförderung leiden.

mehr ...

Investmentfonds

“Minderheitsregierung wäre möglich aber problematisch”

Die Koalitionsverhandlungen sind geplatzt. Für die zukünftige Bundesregierung gibt es drei Möglichkeiten: Eine Minderheitsregierung, Neuwahlen oder doch eine Koalition mit der SPD. Noch sind die Märkte ruhig, doch es ist Vorsicht geboten. Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel

mehr ...

Berater

Vermittlerverbände VDVM und BMVF beschließen Fusion

Wie der Verband Deutscher Versicherungsmakler e. V. (VDVM) und der Bundesverbandes Mitteständischer Versicherungs- und Finanzmakler e.V. (BMVF) mitteilen, werden die Verbände zum Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler e. V. (BDVM) fusionieren. Der BDVM nimmt seine Tätigkeit zum 1. Januar 2018 auf.

mehr ...

Sachwertanlagen

Wo waren die KVGen und Emissionshäuser?

„Sachwerte Summit“ nannte sich eine Veranstaltung der Börsen-Zeitung vergangene Woche in Hamburg. Doch der wichtigste Teil der Sachwertbranche fehlte fast komplett. Dabei wäre einiges zu bereden. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

BGH: Riester-Verträge mit staatlicher Förderung nicht pfändbar

Verträge für die Riester-Rente sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht pfändbar, wenn sie staatlich gefördert wurden. Entscheidend sei, dass die Ansprüche nicht übertragbar sind, begründete der für Insolvenzrecht zuständige IX. Senat in Karlsruhe einen entsprechenden Beschluss.

mehr ...