Anzeige
2. Juli 2015, 17:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bundesfinanzministerium: Finanzregeln nach Krise bewährt

Die seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise 2008 beschlossenen schärferen Regeln für die Finanzindustrie haben sich aus Sicht der Bundesregierung bewährt.

Bundesfinanzministerium in Bundesfinanzministerium: Finanzregeln nach Krise bewährt

Prüfbericht des BMF bestätigt Wirksamkeit neuer Finanzregeln.

Nach Meinung des Bundesfinanzministeriums (BMF) gibt es keinen Grund, einzelne der mehr als 40 Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte zurückzunehmen oder in ihrer Substanz zu ändern. Das ergibt sich aus einem am Donnerstag bekanntgewordene Ministeriumsbericht für den Bundestag. Darin wird untersucht, ob sich die verschiedenen Regeln nicht widersprechen und in sich stimmig sind.

Ökonomische Auswirkungen nicht im Fokus

Es geht auch darum, dass Auflagen leichter erfüllt werden können – ohne inhaltliche Abstriche. Die ökonomischen Auswirkungen der schärferen Auflagen für Banken und Versicherer wurden in dem Bericht nicht beleuchtet.

Praktikabilität und Zielgenauigkeit in der Überprüfung

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, dass “das Zusammenwirken von Regulierungsmaßnahmen” gemeinsam mit der Finanzaufsicht Bafin “auf Praktikabilität und Zielgenauigkeit” zu überprüfen sei. Dabei geht es auch um Meldepflichten. Einbezogen wurden bei der Bewertung auch Hinweise von Verbänden aus Wirtschaft und Finanzindustrie sowie Anleger- und Verbraucherschützern.

Quelle: dpa-AFX

Foto: BMF

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Barmenia Krankenversicherung erstattet 62,38 Millionen Euro Beiträge zurück

Die Barmenia Krankenversicherung erstattet in diesem Jahr rund 62,38 Millionen Euro an über 83.000 Kunden zurück. Durchschnittlich kommen rund 745 Euro Beitragsrückerstattung für leistungsfrei gebliebene Versicherte zur Auszahlung. Insgesamt flossen 62.380.533,17 Euro, teilte das Unternehmen mit.

mehr ...

Immobilien

BGH: Kündigungsschutz für langjährige Mieter

Nach 37 Jahren in ihrer Wohnung sollen Mieter aus Bochum ausziehen – vor dem Bundesgerichtshof (BGH) wehren sie sich am Mittwoch um 10.00 Uhr gegen die Kündigung. Das Haus hatte bis 2012 der Stadt gehört, dann wurde es verkauft.

mehr ...

Investmentfonds

“Damoklesschwert über Theresa May”

Großbritannien hat verkündet, dass es einen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen mit der EU gibt. Doch fehlt Theresa May noch die Zustimmung des eigenen Kabinetts und es gibt einflussreiche Gegenstimmen.

mehr ...

Berater

NordLB: Sachsen-Anhalt könnte Anteile verringern

Im Ringen um eine Zukunft der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) hat Sachsen-Anhalt als Miteigentümer noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Es würden alle denkbaren Optionen geprüft, sagte Finanzminister André Schröder (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

mehr ...

Sachwertanlagen

Corestate wächst weiter und erhöht Gewinnprognose

Die Corestate Capital Holding S.A. mit Sitz in Luxemburg, unter anderem Muttergesellschaft des deutschen Asset Managers Hannover Leasing, ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter gewachsen. Das Konzernergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast vervierfacht.

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Deutsche Wirtschaft nicht auf Brexit vorbereitet

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position. Für den Fall, dass der Deal scheitert, dürfte die deutsche Wirtschaft Probleme bekommen. Denn ein Großteil der Unternehmen ist nicht auf ein No-Deal-Szenario im Zuge des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU vorbereitet.

mehr ...