Dialog Lebensversicherung legt im Neugeschäft zu

Die Dialog Lebensversicherungs-AG meldet für das Jahr 2014 zum dritten Mal in Folge eine Steigerung ihres Ergebnisses. Bei fast allen Kennzahlen seien deutliche Steigerungsraten erreicht worden.

Oliver Brüß, Dialog: „Wir bekennen uns klar zum Vertriebskanal Makler.“

Umfangreiche Produktoptimierungen, die Erweiterung des Portfolios und laufende Serviceverbesserungen haben laut Dialog wesentlich zu dem kräftigen Wachstum beigetragen. „Als reiner Maklerversicherer und als Spezialversicherer für biometrische Risiken verfügen wir in unseren Märkten Deutschland und Österreich über ein scharfes Profil. In der Risikolebensversicherung sind wir im Maklermarkt eindeutiger Marktführer. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind biometrische Produkte in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Immer mehr Makler schätzen die Vielfalt und Flexibilität unseres Angebots und unseren innovativen Service, mit dessen Hilfe sie schnell zum Antrag kommen“, sagt Oliver Brüß, Sprecher des Vorstands.

Neugeschäft erfolgreich

Als Folge der Marktveränderungen im Niedrigzinsumfeld treten immer mehr Anbieter in das Segment der biometrischen Risiken ein. Die Dialog sei indes schneller gewachsen als der Markt. Im laufenden Beitrag wuchs das Neugeschäft auf 28,7 Millionen Euro (2013: +5,9%). Die Stückzahl eingelöster Verträge nahm auf 41.071 (2013: 39.502) zu.

Kontinuierliches Bestandswachstum

Seit ihrer Neupositionierung als biometrischer Spezialversicherer vor nunmehr zwölf Jahren habe die Dialog Jahr für Jahr ein stetiges Bestandswachstum erzielt. Aufgrund des hervorragenden Neugeschäfts kletterte 2014 die Stückzahl auf 416.758 (2013: 398.488) und überschritt damit die 400.000er Schwelle. Auf der Basis dieses Bestandswachstums konnte die Dialog ihre Beitragseinnahmen weiter steigern. Die gebuchten Bruttobeiträge legten auf 255,6 Millionen (2013: +4,9%) zu.

Verbesserte Abschlusskostenquote

Die Abschlusskostenquote, die sich als Verhältnis zwischen den Aufwendungen und der Beitragssumme des Neugeschäfts definiert, verbesserte sich aufgrund der deutlich gestiegenen Beitragssumme von 3,7 Prozent in 2013 auf 3,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die Verwaltungskostenquote als Anteil der Verwaltungskosten an den gebuchten Beiträgen verbesserte sich von 2,7 Prozent in 2013 auf 2,6 Prozent in 2014.

Wachsender Kapitalbestand

Der Kapitalanlagebestand der Dialog vergrößerte sich nach Unternehmensangaben auf 565,3 Millionen Euro (2013: +2,7%). Der Schwerpunkt der Neu- und Wiederanlage lag weiterhin im Bereich der Zinspapiere unter Berücksichtigung einer breiten Mischung und Streuung. Um die sich an den Kapitalmärkten bietenden Chancen zu nutzen, wurde der Aktienbestand im Portfolio auf 21,2 Millionen Euro (2013: 14,6 Mio. Euro) erhöht.

Rückgang der Ergebnisse aus Kapitalanlagen

Das Kapitalmarktumfeld mit sehr niedrigen Zinsen für die Neuanlage führte insgesamt zu einem Rückgang des Ergebnisses aus Kapitalanlagen auf 18,6 Millionen Euro (2013: 20,1 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung sank von 3,7 auf 3,3 Prozent. Die saldierten stillen Reserven lagen laut Dialog mit 77,9 Millionen Euro (2013: 37,3 Mio. Euro) und einer Quote von 13,8 Prozent (2013: 6,8%) deutlich über den Vorjahreswerten

Keine Provisionsanpassung

Die Folgen des LVRG seien für die Dialog überschaubar – vor allem, weil sie in ihrem Hauptgeschäftsfeld Risikolebensversicherung bereits in der Vergangenheit niedriger gezillmert habe, als es jetzt gefordert werde. Die Dialog will nach eigenem Bekunden den Markt weiter beobachten, plane aber keine Veränderung ihrer Provisionen. „In Zeiten wachsenden regulatorischen Drucks drehen wir nicht zum Nachteil unserer Vertriebspartner an der Provisionsschraube. Wir bekennen uns klar zum Vertriebskanal Makler“, so Brüß.

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