24. November 2015, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Wir werden noch näher an unseren Kunden und Beratern dran sein”

Der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein & Co. AG wird sich 2016 in zwei Konzerngesellschaften aufteilen. Dr.-Klein-Vorstand Stephan Gawarecki hat mit Cash.-Online über die Hintergründe der Teilung gesprochen.

Dr. Klein: Wir werden noch flexibler und zielgerichteter agieren können

Stephan Gawarecki: “Durch die Teilung wollen wir sicherstellen, dass wir uns jeweils noch genauer auf unsere konkreten Kundengruppen fokussieren können.”

Cash.-Online: Wie kam es zu der Entscheidung, die Dr. Klein & Co. AG 2016 in zwei Konzerngesellschaften aufzuteilen?

Gawarecki: Wir sind in den letzten Jahren in beiden Geschäftsbereichen stark gewachsen. Zudem haben wir immer wieder festgestellt, dass Ansprache und Betreuung von Privat- und Firmenkunden doch sehr unterschiedlich sind. Gesetzliche Regelungen haben zwar für beide Bereiche Auswirkungen, aber zum Teil unterschiedliche.

Die Zinsentwicklung spielt in beiden Bereichen eine wichtige Rolle – aber nicht dieselbe. Wir sind jeweils Partner für die Finanzen unserer Kunden – aber auf unterschiedliche Art und Weise. Mit zwei Unternehmen können wir noch flexibler und zielgerichteter agieren.

Welche Vorteile erhoffen Sie sich von dem Schritt?

Wir wollen unsere Geschäftsmodelle klarer strukturieren. Natürlich werden wir auch weiterhin zusammenarbeiten, wo immer es Synergien zu erschließen gibt. Aber durch zwei kleinere Einheiten können wir flexibler auf spezifische Marktanforderungen reagieren, ohne uns mit dem anderen Geschäftsbereich, der vielleicht gar nicht oder aber anders betroffen ist, abstimmen zu müssen. So bauen wir Schnittstellen ab und verkürzen Entscheidungswege.

So werden wir noch agiler und können uns jeweils optimal auf die Bedürfnisse unserer unterschiedlichen Kundengruppen ausrichten. So können wir in der Privatkunden-AG noch stärker auf die Anliegen unserer Franchisepartner eingehen.

Seite zwei: “Wir werden noch näher an Kunden und Beratern dran sein

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Studie zur IAA: Deutsche Twitter-Nutzer sind echte Autofans

Immer öfter beginnt die Suche nach einem fahrbaren Untersatz nicht im Autohaus, sondern auf Twitter. Hier tummeln sich Deutschlands Autofans, um sich über die neuesten Modelle zu informieren und auszutauschen. Zur Verdeutlichung: 62 Prozent der deutschen Twitter-Nutzer wollen stets über alle News der Autobranche auf dem Laufenden bleiben.

mehr ...

Immobilien

Neue Strategien fürs Energiesparen

32 Prozent der Heizungen in deutschen Kellern sind 20 Jahre oder älter. Sie verursachen höhere Heizkosten und stoßen mehr CO2 aus als moderne Geräte. Steigende Energiepreise sorgen seit Jahren für Frust bei Immobilienbesitzern. Doch der Staat unterstützt energetische Sanierungen mit Fördermitteln. Höchste Zeit, veraltete Anlagen zu ersetzen oder zu modernisieren.

mehr ...

Investmentfonds

NordLB: Finanzspritze verzögert sich – Umsetzung erst im 4. Quartal

Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im 4. Quartal dieses Jahres erfolgen.

mehr ...

Berater

Neuer Trend mit Potenzial: Design Thinking hilft Unternehmen, effizienter zu arbeiten

Die Entwicklung von neuen Ideen, Konzepten und Produkten gehört zu einem der schwersten Arbeitsprozesse. Auf Knopfdruck kreativ und innovativ zu sein, gelingt den wenigsten Menschen. Die Agile Coaches und Unternehmensberater des Darmstädter Unternehmens 4craft packen das Problem an der Wurzel: Für alle, egal ob Angestellten, Produktentwickler oder Führungskräfte, die in der Entwicklung neuer Produkte auf Granit beißen, bieten sie Workshops in Design Thinking an.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...