3. November 2015, 10:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Unfallpolicen: Umsatz hält sich hartnäckig oben

Auf der anderen Seite etabliert sich zunehmend ernst zunehmende Konkurrenz für die Unfallversicherung: Existenzschutz-Policen bieten finanziellen Schutz bei Erwerbsunfähigkeit, schweren Krankheiten und beim Verlust von körperlichen Fähigkeiten.

Dieser Basisschutz ist für viele gemacht, denen das “Luxusgut BU-Versicherung” unerreichbar geworden ist, weil es sich heute häufig nur noch für Gesunde, Gutverdienende, Akademiker und kaufmännische Berufe erreichen und bezahlen lässt.

Feuerwerk neuer Produkte

Bei Multi-Risk-Versicherungen, auch Crossover-Deckungen genannt, werden zunehmend mehrere biometrische Risiken neben der Invalidität versichert. In den letzten Jahren gab es ein regelrechtes Feuerwerk neuer Produkte.

Beispiele sind die “Körperschutzpolice” der Allianz, “Safety First” von Cardea Life, “Existenzschutzversicherung” von Axa, “Opti5Rente” der Barmenia, “Multi-Rente” von Janitos, “Vital-Rente” der VPV und “Existenz” vom Volkswohl Bund.

Aus der Diskussion um erschwinglichen Invaliditätsschutz ging eine vollkommen neuartige Invaliditätsdeckung in Form der funktionellen Invaliditätsversicherung (FIV) hervor. Da wird die Funktionsinvalidität betrachtet.

Konzept von Lebensversicherern übernommen

Die erste FIV am Markt bestand aus den Modulen Unfallrente, Pflegerente, Grundfähigkeitsrente, Organrente und Krebsrente. Mittlerweile wird das Konzept nicht nur von Kompositversicherern, sondern auch von Lebensversicherern angeboten.

Bei letzteren fehlt naturgemäß die Unfallrente – Organrente und Krebsrente werden durch einen Dread-Disease-Baustein ersetzt.

Seite vier: Crossover-Deckungen: Keine Verschnaufpause

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nachfolgeplanung: Die Hoffnung ruht zu Unrecht auf dem Mitbewerber

Ein Drittel der Maklerbetriebe ist im Hinblick auf die eigene Altersversorgung auf den Verkauf des Betriebes angewiesen. Dessen ungeachtet haben 48 Prozent der Befragten noch keine Nachfolgeregelung geplant oder getroffen. Dies ist zentrales Ergebnis einer Studie zum Thema Unternehmensnachfolge in Maklerbetrieben, die die Versicherungsforen Leipzig gemeinsam mit den Maklerforen Leipzig und der Berufsakademie Dresden durchgeführt haben.

mehr ...

Immobilien

Warum der Mietendeckel Mietern nicht hilft

Der Berliner Senat will den sogenannten Mietendeckel einführen, die Bestandsmieten also für fünf Jahre einfrieren. Es soll eine Antwort auf die kräftigen Mietpreissteigerungen der vergangenen Jahre sein, die vielen Berlinern zu schaffen machen – 84 % der Berliner Haushalte leben zur Miete. Ein Kommentar von Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer Stonehedge, zum Mietdeckel

mehr ...

Investmentfonds

Doppelschlag von Fed und EZB

Auf der Pressekonferenz der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch war die Ansage von Jerome Powell eindeutig: Sollte der Handelskrieg weiter schwelen und somit auch das Erreichen des Inflationsziels gefährden, stehe die Fed Gewehr bei Fuß, um die Zinsen erstmals seit 2008 zu senken. Noch deutlicher war die Kunde, welche die sogenannten Dots verbreiteten. Ein Kommentar von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock.

mehr ...

Berater

Banken schöpfen digitales Potential nicht aus

Capco, Management- und Technologieberatung mit Fokus auf die Finanzdienstleistungsbranche, veröffentlicht eine neue Studie zum Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft von Banken. Befragt wurden Kunden und Führungskräfte von mehr als 100 Kreditinstituten zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen über den Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft. Das Zeugnis für die Banken fällt dabei ernüchternd aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...