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6. Januar 2015, 15:07
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Bundesbürger rechnen mit konstantem Zinsniveau

Jeder zweite Deutsche erwartet auch 2015 ein anhaltend niedriges Zinsniveau, so eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Bank of Scotland. Demnach passt zudem rund die Hälfte der Befragten das eigene Anlageverhalten dieser Einschätzung an.

Studie: Jeder zweite Deutsche rechnet für 2015 mit konstantem Zinsniveau

Laut der Studie wirken sich die Niedrigzinsen nur bei der Hälfte der Bundesbürger auf das Anlageverhalten aus.

Der Umfrage zufolge rechnen 44 Prozent der Deutschen mit keiner Zinsänderung in 2015. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage zu den Zinserwartungen im Auftrag der Bank of Scotland vom 10. bis 21. November 2014 1.661 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt. An einen Anstieg des Zinsniveaus glauben demnach 23 Prozent. Rund ein Fünftel (21 Prozent) geht der Umfrage zufolge von einer Absenkung aus.

Mehrheit passt Anlageverhalten an

47 Prozent der Befragten haben demnach aufgrund der Niedrigzinsphase ihr Anlageverhalten verändert. Diejenigen, die ihr Anlageverhalten angepasst haben, sind laut der Umfrage am häufigsten auf der Suche nach einer Geldanlage mit einer besseren Verzinsung (32 Prozent), während 30 Prozent von ihnen weniger sparen und stattdessen mehr Geld ausgeben.

Studie: Jeder zweite Deutsche rechnet für 2015 mit konstantem Zinsniveau

Quelle: Bank of Scotland / Forsa

Rund ein Viertel der Befragten (22 Prozent), die ihr Anlageverhalten angepasst haben, geben an in eine Immobilie zu investieren oder geben ihr Geld für die Modernisierung ihres Eigenheims auszugeben. 15 Prozent behalten demnach zwar ihr Anlageverhalten bei, haben aber einen neuen Anbieter ausgesucht, der höhere Zinsen bietet. Nur eine Minderheit der Befragten (ein Prozent) hat sich für das Abbezahlen von Schulden oder das Tilgen von Krediten entschieden. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich.

Mit einer Änderung der persönlichen finanziellen Situation rechnet weniger als die Hälfte der Befragten aus: 21 Prozent erwarten der Studie zufolge eine Verbesserung, 13 Prozent hingegen eine Verschlechterung. Die Mehrheit der Bundesbürger (63 Prozent) glauben demnach, dass sich die eigenen Finanzen nicht verändern werden. (jb)

Foto: Shutterstock

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