„Attraktive Rendite-Chancen auch im Rentenbezug eröffnen“

Um diesen Widerspruch aufzulösen und den Kunden die Scheu vor dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung zu nehmen, haben wir unser Produkt so flexibel wie möglich gemacht. Der Kunde kann auch in der Rentenphase Teilauszahlungen bekommen oder die Versicherung vollständig zurückkaufen. So kann er auf alle Veränderungen im Leben, die auch finanzielle Konsequenzen haben, reagieren. Trotzdem ist er von Anfang an finanziell gut abgesichert, wenn er gesund und zufrieden alt wird. Zum Glück können sich heute ja viele Menschen auf eine solche Zukunft freuen.

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Der Kunde kauft eine garantierte Rente, die niemals sinken kann, sehr wohl aber steigen, bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Das klingt nach einem perfekten Produkt. Für welchen Kundentyp wäre dieses Produkt trotz allem eher ungeeignet?

Da kann ich mir nur wenige vorstellen. Grundsätzlich muss der Kunde natürlich einen größeren Geldbetrag mitbringen. Die Untergrenze liegt etwa bei 15.000 Euro, da die monatliche Mindestrente mindestens 50 Euro betragen muss. Wer also nichts gespart hat, keine Immobilie verkaufen kann oder ein Erbe antritt, bleibt außen vor. Die Vorsorge SofortRente invest gibt es nur als Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag, egal ob mit Aufschubzeit oder ohne. Für Kunden, die über viele Jahre regelmäßig kleinere Beträge ansparen wollen, bietet sowohl die Vorsorge als auch die Ergo Lebensversicherung andere Produkte an. Hat der Kunde genug Geld für einen Einmalbeitrag, stellt sich die Frage, was ihm wichtig ist. Legt er vor allem Wert auf gute Ertragschancen und viel Flexibilität, ist er mit unserem neuen Produkt bestens bedient. Wünscht sich der Kunde dagegen eine möglichst hohe garantierte Rente bereits zum Beginn des Ruhestands, kann eine klassische Rentenversicherung die bessere Wahl sein.

Für den Fall, dass sich die Kapitalmärkte nicht so wie gewünscht entwickeln, das heißt dauerhaft unterhalb eines Wertzuwachses von 3,5 Prozent bleiben sollten: Wo würde die Mindestrente im Vergleich zu einer klassischen Privatrente liegen?

Das hängt natürlich sehr vom Anbieter und vom Vertriebsweg ab, da die Kosten unterschiedlich hoch sind. Grob geschätzt dürfte die Differenz etwa zehn bis 20 Prozent ausmachen. Das gilt natürlich nur, wenn sich die Kapitalmärkte dauerhaft schlecht entwickeln. Sonst kann unsere neue Sofortrente jedes Jahr zulegen und die Klassik nach einigen Jahren überholen. Und jede dieser Erhöhungen garantieren wir dann bis zum Lebensende – auch wenn der Wert des Fonds später fällt oder er komplett ausgezahlt wurde.

Interview: Lorenz Klein

Foto: Katrin Stein

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