9. November 2016, 15:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EU-Kommission verschiebt PRIIPs-Verordnung um ein Jahr

Die Europäische Kommission hat heute bekannt gegeben, die Geltung der Verordnung über Basis-Informationsblätter für verpackte Anlage- und Versicherungsprodukte (PRIIPs) um zwölf Monate auf den 1. Januar 2018 zu verschieben.

Shutterstock 58340590 in EU-Kommission verschiebt PRIIPs-Verordnung um ein Jahr

Gebäude der EU-Kommission

Darauf weist der Sachwerteverband BSI hin. Eine Verschiebung der PRIIPs-Verordnung hatten bereits das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union gefordert, nachdem das Europäische Parlament im September die Detailverordnung der Kommission (“Level-2-Maßnahmen”) im PRIIPs-Verfahren abgelehnt hatte. Bislang war die Verschiebung jedoch weder formal beschlossen, noch war der Zeitraum bekannt.

“Wir halten die lang erwartete Entscheidung der Europäischen Kommission für richtig. Diese ist vor dem Hintergrund der ausstehenden Konkretisierungen durch die Level-2-Maßnahmen konsequent. Die Hängepartie für die Unternehmen hat damit ein Ende gefunden. Wichtig ist aus Sicht der Unternehmen nach wie vor, schnell darüber Klarheit zu bekommen, nach welchen Regeln die neuen Basisinformationsblätter zu erstellen sind, damit für die Umsetzung genügend Zeit bleibt”, sagte BSI-Hauptgeschäftsführer Eric Romba.

Der Beschluss der Europäischen Kommission trifft erwartungsgemäß keine Aussage dazu, ob die PRIIPs-Verordnung auf geschlossene Altfonds anzuwenden ist, deren Anteile über Zweitmarktplattformen angeboten werden. “Der BSI setzt sich weiter dafür ein, dass es hier zu keinen unverhältnismäßigen Belastungen der circa 5.000 Altfonds und ihrer Verwalter kommt. Unsere Rechtsauffassung hierzu liegt der Europäischen Kommission vor”, berichtete Gero Gosslar, Leiter Büro Brüssel des BSI. (sl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...