Google verrät: So suchen die Deutschen nach Versicherungen

Über Versicherungen informieren sich Kunden immer öfter im Internet. Google verrät dem Onlineauftritt von GDV vier Fakten zu den Suchanfragen nach Versicherungen.

Platz eins bei der Suchmaschinen-Sichtbarkeit geht an die Huk-Coburg.
Immer häufiger informieren sich die Deutschen zunächst über eine Google-Suche.

1. Die Deutsche suchen immer häufiger nach Versicherungen im Internet

Die Suchanfragen mit Versicherungsbezug seien 2015 um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das geht aus einer Auswertung von Google für gdv.de hervor.

Damit sei die Entwicklung ähnlich wie in anderen Branchen: „Suchanfragen mit Bankenbezug wuchsen im gleichen Zeitraum mit 7,6 Prozent, während Suchanfragen der Kategorie ‘Mode’ mit 10,1 Prozent wuchsen.“, sagt Jan Müller, Datenanalyst für den Bereich Versicherungen bei Google Deutschland. Im Vergleich zu 2014 sei das Plus der Versicherungsanfragen aber deutlich größer ausgefallen. Damals seien die Suchanfragen um 2,7 Prozent geklettert.

2. Autoversicherung bleibt die beliebteste Suchanfrage zu Versicherungen

Kein anderes Versicherungsprodukt werde so häufig gegoogelt wie die Kfz-Versicherung. Dabei sind die Suchanfragen stark saisonabhängig: Im Oktober und November geht ihre Zahl laut Google steil nach oben.

Das liege daran, dass die meisten Kfz-Verträge zum Jahresende auslaufen und sich automatisch verlängern, sofern Kunden nicht bis Ende November kündigen. Zum Jahreswechsel 2014/15 haben laut Verbandsstatistik rund fünf Prozent der Versicherungskunden ihre Kfz-Haftpflichtversicherung gewechselt.

3. Stärkster Anstieg bei den Suchen nach Geräte-Versicherungen

Neben Krankenzusatzversicherungen und der gesetzlichen Krankenversicherung gehörten im vergangenen Jahr Versicherungen von Heimgeräten und Wertgegenständen zu den drei Produktkategorien mit dem größten Suchanfragen-Wachstum, weiß Google zu berichten.

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Darunter fielen zum Beispiel Brillen-Versicherungen, Handy-Versicherungen oder Reisegepäckversicherungen. „In diesem Produkt-Cluster sind verschiedenste Versicherungen für Heimgeräte und Wertgegenstände enthalten – zum Beispiel Kameras, Handys und Photovoltaik-Anlagen“, sagt Müller.

4. Mobile Suchanfragen wachsen rasant an

Die mobilen Suchanfragen zu Versicherungen seien 2015 um 41,8 Prozent gestiegen und damit deutlich stärker als die gesamten Abfragen. Mittlerweile erfolge jede fünfte Suche (22,8 Prozent) von einem Smartphone oder Tablet aus. In einigen Branchen liege dieser Anteil jedoch schon bei mehr als der Hälfte.

„Dieses Übergewicht von mobilen Anfragen ist bei Suchen nach Versicherungen noch nicht erreicht. Wobei der Trend zeigt, dass die Betonung auf ‚noch‘ liegt.“, sagt Müller. Die Versicherungsanfragen würden also mit Verzögerung aufholen. Das könnte auch daran liegen, dass der Abschluss einer Versicherung eine größere Tragweite hat als ein Kauf von Schuhen. (kl)

Foto: Shutterstock

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