Konzern: Ehemaliger Zurich-Chef Martin Senn begeht Suizid

Der frühere Chef des Schweizer Versicherungskonzerns Zurich, Martin Senn, hat sich das Leben genommen. Das bestätigte der Konzern am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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Martin Senn

„Die Familie von Martin Senn hat uns darüber informiert, dass Martin am letzten Freitag freiwillig aus dem Leben geschieden ist“, teilte Zurich mit. Der Konzern ist damit zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren vom Suizid eines hochrangigen Managers betroffen.

„Mit Martin verlieren wir nicht nur einen verdienstvollen ehemaligen CEO und wertvollen früheren Arbeitskollegen, sondern auch einen guten Freund“, erklärte das Unternehmen. Zuvor hatte die Schweizer Zeitung „Blick“ über den Tod des 59-jährigen Ex-Konzernchefs berichtet.

Senn war sechs Jahre lang Zurich-Chef

Senn stand sechs Jahre lang an der Zurich-Spitze, ehe er Ende 2015 nach geschäftlichen Einbußen des Unternehmens seinen Rücktritt erklärte. Zuvor war die Übernahme des britischen Versicherers RSA durch Zurich geplatzt.

Seite zwei: Zurich-Finanzvorstand Pierre Wauthier nahm sich im August 2013 das Leben

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