Neuer Rückschlag für Riester-Rente

Die Nullzinsphase und anhaltende Negativschlagzeilen setzen der Riester-Rente weiter zu. Das Berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Donnerstag.

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GDV-Präsident Alexander Erdland bemängelt den Umgang der Politik mit der Rentendebatte.

Nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) sind im ersten Quartal dieses Jahres erstmals mehr Verträge gekündigt als abgeschlossen worden. Das Blatt beruft sich auf eine Statistik des Bundessozialministeriums, nach der die Zahl der Riester-Verträge in den ersten drei Monaten um rund 1.000 auf 16,481 Millionen zurückging.

GDV gibt Politik Mitschuld

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt der Politik eine Mitschuld an der Entwicklung. Ganz offensichtlich wachse die Zahl der Menschen, „die durch die zum Teil unsachlich geführte Rentendebatte verunsichert sind“, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland der Zeitung.

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Die Riester-Rente steht schon seit längerem in der Kritik. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte im April eingeräumt, dass diese private Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge die Erwartungen nicht erfüllt habe. Derzeit ringen die Parteien um neuen Ansätze, um den Rückgang des gesetzlichen Rentenniveaus zu begrenzen und private Vorsorge zu fördern. (dpa-AFX)

Foto: GDV

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