Seehofer lehnt späteren Rentenbeginn vor 2030 ab

CSU-Chef Horst Seehofer lehnt eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab – zumindest vor dem Jahr 2030. „Ich würde uns jetzt empfehlen, dass wir bis zum Jahr 2030 mal das realisieren, was im Gesetz steht“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

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Horst Seehofer schloss nicht aus, dass die Lebensarbeitszeit irgendwann mit der steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden könnte.

Demnach steigt der Rentenbeginn nun auf 67 Jahre. Alles darüber hinaus wäre ansonsten eine glatte Rentenkürzung, warnte der CSU-Chef am Mittwoch bei einem Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Rentenversicherung Bayern Süd.

Seehofer will sich in der Rentenfrage noch nicht festlegen

Seehofer schloss aber nicht aus, dass die Lebensarbeitszeit irgendwann mit der steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden könnte. Das sei ein „interessanter Vorschlag“. Festlegungen lehnte er aber ab – und sprach sich möglichst für eine gemeinsame Reform aus, bei der die großen Parteien und die Sozialpartner, also Arbeitgeber und Gewerkschaften, mit dabei sind. Inhaltlich werde das bayerische Kabinett auf seiner Klausur Ende Juli „einige Eckpunkte definieren“. (dpa-AFX)

Foto: CSU

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