6. Juli 2016, 15:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Seehofer lehnt späteren Rentenbeginn vor 2030 ab

CSU-Chef Horst Seehofer lehnt eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ab – zumindest vor dem Jahr 2030. “Ich würde uns jetzt empfehlen, dass wir bis zum Jahr 2030 mal das realisieren, was im Gesetz steht”, sagte der bayerische Ministerpräsident.

Seehofer lehnt späteren Rentenbeginn vor 2030 ab

Horst Seehofer schloss nicht aus, dass die Lebensarbeitszeit irgendwann mit der steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden könnte.

Demnach steigt der Rentenbeginn nun auf 67 Jahre. Alles darüber hinaus wäre ansonsten eine glatte Rentenkürzung, warnte der CSU-Chef am Mittwoch bei einem Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Rentenversicherung Bayern Süd.

Seehofer will sich in der Rentenfrage noch nicht festlegen

Seehofer schloss aber nicht aus, dass die Lebensarbeitszeit irgendwann mit der steigenden Lebenserwartung gekoppelt werden könnte. Das sei ein “interessanter Vorschlag”. Festlegungen lehnte er aber ab – und sprach sich möglichst für eine gemeinsame Reform aus, bei der die großen Parteien und die Sozialpartner, also Arbeitgeber und Gewerkschaften, mit dabei sind. Inhaltlich werde das bayerische Kabinett auf seiner Klausur Ende Juli “einige Eckpunkte definieren”. (dpa-AFX)

Foto: CSU

1 Kommentar

  1. Hr. Seehofer ist ja sicher der einzige in der Regierungsverantwortung der in der Flüchtlingsfrage richtig liegt.
    In der Rentenfrage will er allerdings nur Wähler abfischen, solange er keine alternativen Geldquellen, Mascinenrente-Pfui Teufel etc.
    nennt.

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 7. Juli 2016 @ 08:40

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Krankenstandanalyse: Die fünf häufigsten Krankheitsgründe

Wenn sich Mitarbeiter krankmelden, dann bleibt der Grund für den Ausfall häufig unklar. Die Krankenkasse DAK hat nun untersucht, welche Erkrankungen die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr am häufigsten außer Gefecht gesetzt haben.

mehr ...

Immobilien

Patrizia: Deutliches Gewinnplus für Immobilieninvestor

Der Immobilieninvestor Patrizia hat im vergangenen Jahr von seinen jüngsten Zukäufen profitiert. Dabei stiegen die Gebühreneinnahmen vor allem für die Verwaltung viel kräftiger als die Kosten.

mehr ...

Investmentfonds

Bullenmarkt bei Kryptowährungen in Sicht?

Die Performance der vergangenen Woche zeichnete Kryptoinvestoren ein Lächeln ins Gesicht: Fast alle Währungen im grünen Bereich, der Rückgang gestoppt.

mehr ...

Berater

Airline-Pleite: Flybmi ist nicht Flybe

Vor allem wegen des Brexits hat die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi am Wochenende Insolvenz angemeldet. Mit einer ähnlich klingenden Airline, die Mieterin mehrerer deutscher Fonds-Flugzeuge ist, hat sie jedoch nichts zu tun.

mehr ...

Sachwertanlagen

A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Das Ende der Produktion neuer Flugzeuge des Typs Airbus A380 bedeutet nicht automatisch Verluste für Fonds, die solche Maschinen finanziert haben. Eine schlechte Nachricht ist es trotzdem. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

OLG Celle: Reiseantritt muss zumutbar sein

In der Reiserücktrittsversicherung liegt ein Versicherungsfall vor, wenn die versicherte Person von einer unerwarteten schweren Erkrankung betroffen wird. Um dies festzustellen, kommt es laut Urteil des 8. Zivilsenats des OLG Celle nicht auf eine konkrete ärztliche Diagnose der Erkrankung an. Entscheidend sei vielmehr das Vorliegen einer krankheitsbedingten Symptomatik, die den Antritt einer Flugreise unzumutbar erscheinen lasse. 

mehr ...