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26. Oktober 2017, 13:10
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GKV: Zusatzbeitrag sinkt im kommenden Jahr

Gesetzlich Krankenversicherte können im Jahr 2018 auf eine leichte Absenkung der Beiträge hoffen. Das geht aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag hervor.

GKV: Zusatzbeitrag sinkt im kommenden Jahr

Die Reduzierung des durchschnittlichen Krankenkassenbeitrages entspannt auch die Gesamtsituation der Sozialversicherung.

Gesetzlich Krankenversicherte können im kommenden Jahr auf eine leichte Absenkung der Beiträge hoffen.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legte den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für 2018 auf 1,0 Prozent fest, wie sein Ministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Zur Zeit liegt er noch bei 1,1 Prozent.

Damit reduziert sich auch der Gesamtbeitrag für die 54 Millionen Kassenmitglieder im Schnitt von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent vom Bruttolohn. Einzelne Kassen können darunter oder darüber liegen.

Forderungen nach paritätischer Finanzierung

Seit 2015 zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte einen festen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Den Zusatzbeitrag von derzeit 1,1 Prozent zahlen die Arbeitnehmer alleine.

Die Reform der Gesundheitsfinanzierung diente dazu, die Arbeitgeber zu entlasten und Arbeitsplätze zu sichern.

Angesichts der guten Konjunktur werden aber auch Stimmen vor allem bei SPD, Grünen und Linken lauter, die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen nicht nur auf dem Rücken der Beitragszahler abzuladen, sondern wieder zu einer paritätischen Finanzierung zurückzukehren, bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Gesamtbeitrag je zur Hälfte teilen.

Schätzerkreis beeinflusst Ministerium

Gröhe folgte mit der Absenkung den Empfehlungen des Schätzerkreises im Gesundheitswesen, in dem sein Ministerium, der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie das Bundesversicherungsamt vertreten sind.

Die Krankenkassen wollten im Schätzerkreis die derzeitige Höhe des Zusatzbeitrages beibehalten, weil sie höhere Ausgaben erwarten als Ministerium und Versicherungsamt.

Einvernehmlich geht der Schätzerkreis von Einnahmen des Gesundheitsfonds im laufenden Jahr von 216 Milliarden Euro und im kommenden Jahr von 222,2 Milliarden Euro aus.

Seite zwei: Reserven der Krankenkassen wachsen

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1 Kommentar

  1. Steigende Kosten und sinkende Beiträge, klingt doch logisch oder? gerade eben las ich, dass man bis zu vier Monaten auf eine Begutachtung als pflegebedürftiger warten muss.

    Kommentar von Frank Dietrich — 27. Oktober 2017 @ 08:44

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