Anzeige
29. Juni 2017, 11:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehrheit der Deutschen erwartet Erleichterungen durch Flexirente

Vier von zehn Deutschen (38 Prozent), die heute oder in Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, können sich vorstellen, von der neuen Flexirente Gebrauch zu machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

Shutterstock 119815924 in Mehrheit der Deutschen erwartet Erleichterungen durch Flexirente

Durch die Flexirente können Arbeitnehmer, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand gehen, einfacher zu ihrer Rente hinzuverdienen.

Nach Einschätzung des DIA wird der Kreis der Interessenten für die Flexirente wahrscheinlich sogar noch etwas größer, da sich 30 Prozent der Befragten noch nicht festlegen wollten. Jeder Vierte will die Flexirente nicht in Anspruch nehmen, da er oder sie mindestens bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten will.

Die Flexirente wird durch das Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation (Flexirentengesetz), dessen zweiter Teil am 1. Juli in Kraft tritt, neu eingeführt. Dadurch können Arbeitnehmer, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand gehen, einfacher zu ihrer Rente hinzuverdienen.

Übersteigt der Hinzuverdienst 6.300 Euro, werden 40 Prozent des darüber liegenden Betrages von der Rente abgezogen. Hinzuverdienst und Flexirente dürfen zusammen allerdings nicht höher ausfallen als das frühere Bruttoeinkommen. Ist dies der Fall, wird der überschießende Betrag voll auf die Rente angerechnet.

Neue Regelung leichter zu verstehen

Zwei von fünf Befragten (42 Prozent) finden, dass die neue Regelung leichter zu verstehen ist als die bisherige Teilrente, die nur wenig Akzeptanz fand und so gut wie nicht genutzt wurde. 52 Prozent meinen zudem, dass die Flexirente die Gestaltung individueller Übergänge vom Erwerbsleben in die Rentenphase erleichtert. Gegenteiliger Auffassung sind lediglich 14 Prozent. Befragt wurden 2.056 Personen ab 18 Jahren. (kb)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Roland bringt neues Rechtsschutz-Produkt

Roland Rechtsschutz hat ein neues Produkt für die telefonische Rechtsberatung, Mediation und Konfliktlösungsunterstützung entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

Überraschend guter Start für UBS

Die Großbank UBS hat zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Das lag unter anderem an der Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump. Doch das Management der Bank warnte vor überzogenen Erwartungen an das restliche Jahr.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank überweist 28 Milliarden Euro aus Versehen

Bei der Deutschen Bank knirscht es derzeit nicht nur in der Vorstandsetage. Im täglichen Geschäft hat das größte deutsche Geldhaus vor Ostern aus Versehen 28 Milliarden Euro überwiesen, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag in Frankfurt bestätigte – das ist mehr als die gesamte Bank derzeit an der Börse wert ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: War es wirklich eine Sachwertanlage?

Der erste Bericht der Insolvenzverwalter der drei insolventen Unternehmen der P&R-Gruppe wirft einige grundlegende Fragen auf. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...