1. August 2017, 11:44
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Mehrheit der Deutschen würde gerne mit 61 in Rente gehen

Wenn sie frei entscheiden könnten, würden 69 Prozent der Deutschen mit einem Alter von maximal 61 Jahren in Ruhestand gehen. 23 Prozent würde gerne mit 62 oder 63 Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Lediglich acht Prozent streben an, erst mit 64 Jahren oder später Altersbezüge in Anspruch zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment.

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62 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass sie sich mit einer privaten Altersvorsorge ein komfortables Polster für den Ruhestand schaffen können.

Unter dem Strich liegt das gewünschte durchschnittliche Renteneintrittsalter der Befragten bei 59,9 Jahren. Das tatsächliche Alter, mit dem deutsche Sparer in Ruhestand gehen, beträgt hingegen im Durchschnitt 66,3 Jahre.

53 Prozent der Deutschen befürchten laut Umfrage, dass die Rente im Alter nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Knapp 40 Prozent erwarten daher, im Ruhestand einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten aus den eigenen Ersparnissen bestreiten zu müssen.

Dennoch blickt ein Großteil der Deutschen zuversichtlich in die Zukunft. Sie setzen weiterhin großes Vertrauen in die private Altersvorsorge: 77 Prozent sorgen nach eigenen Angaben privat vor, um die Lücke zwischen dem Erwerbs- und Renteneinkommen im Alter zu schließen. Annähernd 40 Prozent fühlen sich damit auch gut oder sehr gut abgesichert. Nur sieben Prozent sehen in der privaten Altersvorsorge größere Defizite.

Mehrheit fühlt sich mit privater Vorsorge wohl

62 Prozent sind davon überzeugt, dass sie sich mit einer privaten Altersvorsorge ein komfortables Polster für den Ruhestand schaffen können, das sie vor finanziellen Engpässen schützt. Und damit fühlen sich die meisten laut Anlegerbarometer wohl: 52 Prozent sind der Ansicht, gut für das Alter vorgesorgt zu haben. 43 Prozent geben an, dass sie auch bereit sind, zugunsten einer privaten Vorsorge heute weniger Geld auszugeben. 46 Prozent würden sogar mehr in die private Altersvorsorge einzahlen, wenn sie dafür früher in Rente gehen könnten.

Wahlmöglichkeit bei Riester gilt als Vorteil

Jeder zweite Besitzer einer privaten Altersvorsorge hat laut Umfrage einen staatlich geförderten Riester-Vertrag abgeschlossen. Ein Großteil der Befragten empfindet beim Riestersparen die Wahlmöglichkeit unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen als Vorteil: Während 53 Prozent es als Pluspunkt werten, unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen wie Banksparplan, Fondssparplan, Rentenversicherung sowie Bausparvertrag zu wählen, betrachten lediglich 31 Prozent dies als Nachteil.

Befragt wurden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. (kb)

Foto: Shutterstock

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