Überschwemmungen: Versicherungsdichte steigt

Rund 40 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland haben sich gegen Schäden durch Überschwemmungen und weitere Elementargefahren versichert. Das sind drei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr und mehr als doppelt so viele versicherte Häuser wie vor 15 Jahren, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

In Deutschland sind laut GDV elf Millionen der 17,5 Millionen Wohngebäude nicht ausreichend versichert.
In Deutschland sind laut GDV elf Millionen der 17,5 Millionen Wohngebäude nicht ausreichend versichert.

Der Versicherungsschutz gegen Überschwemmungen durch Starkregen liegt demnach sogar bei 43 Prozent.

Trotz dieser positiven Entwicklung seien immer noch elf Millionen der 17,5 Millionen Wohngebäude nicht ausreichend versichert, so der Verband. „Viele Hauseigentümer unterschätzen leider immer noch die Gefahr, Opfer von Überschwemmungen oder Hochwasser zu werden“, sagte Bernhard Gause, Mitglied der Geschäftsführung des GDV.

Laut einer vom GDV in Auftrag gegebenen GfK-Umfrage gehen über 90 Prozent der Hausbesitzer davon aus, umfassend gegen Naturgefahren abgesichert zu sein. (kb)

Foto: Shutterstock

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