22. August 2017, 13:51
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Weiter sinkende Bezüge für Privatrentner

Immer mehr Rentner, die eine private Rente beziehen, müssen sich auf Kürzungen ihrer monatlichen Bezüge einstellen. Dies hat das Wirtschaftsmagazin “Capital” durch eine Umfrage bei den 15 größten Lebensversicherern in Deutschland ermittelt.

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Grund für die Abstriche ist das anhaltend niedrige Zinsniveau.

Demnach haben die meisten Anbieter die Auszahlungen der privaten Rentenpolicen bereits gekürzt. Dazu zählen laut “Capital” die Aachener Münchener, Alte Leipziger, Axa, Ergo, Debeka, Nürnberger und Württembergische. Die Generali wolle ab August die Rentenzahlungen für mehr als 27.000 Kunden kürzen.

Auch teildynamische Vertragsformen betroffen

Grund für die Abstriche sei das anhaltend niedrige Zinsniveau. Auch Kunden mit einer teildynamischen Vertragsform, bei der die monatliche Zusatzrente eigentlich Jahr für Jahr leicht steigt, seien von den Kürzungen betroffen.

Inbesondere jene Ruheständler, die ihre Versicherung ab dem Jahr 2007 gegen einen Einmalbetrag abgeschlossen hatten, müssen laut “Capital” wegen der damals bereits niedrigen Garantiezinsen mit weiter sinkenden Bezügen rechnen. (kb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Private Versicherungen schließt man freiwillig ab, das Heer der in berufständige Rentenversicherungen gezwungenen Alten sind bei fehlender Rentenanpassung über inzwischen 15 Jahre genau so betroffen

    Kommentar von Prof.Dr.Dieter Sachweh — 23. August 2017 @ 10:00

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