Anzeige
3. August 2018, 15:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausbildungskosten oft zu niedrig angesetzt

Eine akademische Ausbildung kostet viel Geld. Mehr als Eltern denken. Wie sehr sie bei der Einschätzung der Studienkosten daneben liegen, zeigt eine Umfrage, die die Basler Lebensversicherung beim Marktforschungsunternehmen YouGov Deutschland in Auftrag gegeben hat. Dies hatte Eltern mit Kindern bis 18 Jahre befragt.

Shutterstock 516640027 in Ausbildungskosten oft zu niedrig angesetzt

Ein Studium kostet mehr Geld, als Eltern denken. Insofern empfiehlt sich, rechtzeitig anzusparen. Dabei setzen Eltern immer noch auf Sparbücher – und das bei Zinsen von gerade einmal 0,05 Prozent. Bei einer Inflationsraten von zwei Prozent.

So kostet ein dreijähriges Bachelorstudium über 26.000 Euro, wenn der monatliche Bafög-Höchstsatz von derzeit 735 Euro zugrunde gelegt wird. Folgt ein Masterstudium, summieren sich die Ausgaben für das Studium schnell auf über 43.600 Euro – Auslandsjahre nicht mitgerechnet.

Doch wie genau schätzen Eltern die Kosten für ein mögliches Studium ihrer Kinder ein? Das Ergebnis: Rund ein Drittel der befragten Eltern schätzte die monatlichen Studienkosten mit bis zu 500 Euro deutlich zu niedrig ein. 13 Prozent von ihnen meinen sogar, dass nur bis zu 300 Euro im Monat ausreichen würden. Es überrascht daher auch nicht, dass ein weiteres Drittel der befragten Eltern kein Gefühl für die Höhe der Studienkosten und folglich keine Angaben gemacht hat. Nur ein Elternteil von fünf hat die Kosten mit 700 bis 1.000 Euro im Monat realistisch eingeschätzt.

Langfristig angelegtes Sparprodukt wählen

Um ab dem ersten Semester Monat für Monat mindestens über den Bafög-Satz verfügen zu können, empfiehlt Lisa Kurz, Bereichsleiterin Vertriebsförderung Leben bei der Basler Lebensversicherungs-AG, ein langfristig angelegtes Sparprodukt mit höheren Renditechancen zu wählen.

Trotz Nullzinsen und Realverlust ist das Sparbuch immer noch die erste Wahl

Auf die Frage, welche Anlageform sich aus Sicht der Eltern am besten eignen würde, um regelmäßig für das Studium des Kindes Geld zu sparen, war für 35 Prozent der Befragten das Sparbuch erste Wahl, gefolgt von einem Investmentsparplan (24 Prozent) und einem Bausparvertrag (12 Prozent). “Bei aktuellen Zinsen von ungefähr 0,05 Prozent im Jahr beim Sparbuch und einer Inflationsrate im Juni 2018 in Höhe von 2,1 Prozent wird derzeit auf dem Sparbuch Monat für Monat Geld vernichtet, statt es zu vermehren. Wer sich derzeit immer noch für ein Sparbuch entscheidet, muss deutlich mehr Geld einzahlen, um sein ursprüngliches Sparziel zu erreichen. Doch das können sich die wenigsten leisten”, sagt die Basler-Bereichsleiterin Lisa Kurz. (dr)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Assekuranz 4.0: Wie der Sprung in die Zukunft gelingt

In zehn bis fünfzehn Jahren wird die Branche kaum wiederzuerkennen sein. Welche Änderungen und Herausforderungen auf die einzelnen Geschäftsbereiche jetzt zukommen.

Gastbeitrag von Dr. Holger Rommel, Adcubum AG und Vincent Wolff-Marting, Versicherungsforen Leipzig

mehr ...

Immobilien

Bauboom schließt Lücken auf dem Wohnungsmarkt nicht

Auf dem Bau in Deutschland herrscht Hochkonjunktur – trotzdem mangelt es an bezahlbarem Wohnraum in Ballungsräumen. Die aktuelle Entwicklung reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, konstatieren die Immobilienverbände und mahnen weitere Maßnahmen an.

mehr ...

Investmentfonds

Türkei-Krise: Nach 2008 haben sich Anleger viel Hornhaut zugelegt

Die Währung ist der Aktienkurs eines Landes. Angesichts des aktuellen dramatischen Verfalls der türkischen Lira haben wir es also mit einem “Mega-Aktiencrash” zu tun. Dabei war das Land früher ein wahrer Outperformer, ein Aktienstar. In seiner Amtszeit als Ministerpräsident ab 2002 hat ein gewisser Herr Erdogan eine marode türkische Volkswirtschaft mit harten Wirtschaftsreformen in eine blühende Landschaft verwandelt. Doch dann wiederholten sich die typischen Fehler von Schwellenländern. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Neue Bestmarke von Fonds Finanz

Der Münchner Maklerpool Fonds Finanz meldet einen positiven Verlauf für das Geschäftsjahr 2017 mit erneut gestiegenem Umsatz.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt-Börse forciert ihre Erstmarkt-Aktivität

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat ihre Website Erstmarkt.de einem Relaunch unterzogen und unternimmt einen Neustart mit zunächst fünf Fonds. Zielsetzung ist der Online-Vertrieb neuer Publikums-AIFs.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...