4. September 2018, 06:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Debeka: 290 Millionen Euro gehen an die Versicherten zurück

Deutschlands größter Privater Krankenversicherer Debeka zahlt in dieser Woche 290 Millionen Euro an seine Versicherten zurück. Das Koblenzer Unternehmen erstattet rund 400.000 Mitgliedern, die im Kalenderjahr 2017 keine Rechnungen eingereicht und somit keine Leistungen in Anspruch genommen haben, einen Teil der gezahlten Beiträge zurück. Die Beitragsrückerstattung beträgt laut Unternehmensangaben drei Monatsbeiträge. Versicherte in der Ausbildung erhalten sechs Monatsbeiträge zurück.

Brahm 300dpi in Debeka: 290 Millionen Euro gehen an die Versicherten zurück

Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka: “Mit der Beitragsrückerstattung animieren wir unsere Mitglieder zu einem verantwortungs- unds kostenbewussten Handeln.”

„Mit der Beitragsrückerstattung animieren wir unsere Mitglieder nach wie vor zu einem verantwortungs- und kostenbewussten Handeln im Gesundheitswesen. Die letzten Jahre zeigen, mit welch großem Interesse unsere Versicherten diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. Viele zahlen kleinere Rechnungen aus der eigenen Tasche. Das kommt sowohl Betroffenen als auch dem Versicherungskollektiv zugute“, sagt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka.

Leistungsabrechnung künftig voll digital


Die Debeka plant derzeit die Einführung eines vollumfänglichen digitalen Kundenportals. Damit sollen Mitglieder künftig ihre Rechnungen elektronisch einreichen und verwalten können. Neben dem papierlosen Rechnungsmanagement wird es dann auch ein individuelles Medikamentenmanagement geben, mit dem der Patient seine Medikationen individuell überwachen kann.

Elektronische Gesundheitsakte kommt

Mit dieser Form einer elektronischen Gesundheitsakte hat der Versicherte seine Gesundheitsdaten dann jederzeit griffbereit. Weitere Services sind zum Beispiel eine Arztsuche oder Routenplanung zum Facharzt. Mit dem elektronischen Portal will der Krankenversicherer den Versicherten gleich zwei digitale Servicebrücken bauen: Zum einen zur Krankenversicherung und zum anderen zu den ärztlichen und nichtärztlichen Leistungserbringern. (dr)

Foto: Debeka

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ruhestand: Wohin mit den Rücklagen?

Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge haben sich 62 Prozent der deutschen Rentner ein finanzielles Polster für den Lebensabend aufgebaut. Wie legt man diesen Vorrat im Alter am besten an und wie verbraucht man ihn sinnvoll?

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

EY: Dax-Konzerne verdienen insgesamt weniger

Die Konjunkturabkühlung hinterlässt Spuren in den Bilanzen der deutschen Börsenschwergewichte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY.

mehr ...

Berater

“Kaiser ohne Kleider”: Kritik an Scholz nach geplatzter Fusion

Für Olaf Scholz (SPD) ist es eine mehr als unangenehme Nachricht: Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist geplatzt – ein Projekt, für das sich der Finanzminister ungewöhnlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...