DFSI-Rating: Der beste Schutz bei schweren Krankheiten

Zahlen der Versicherer belegen: Den Deutschen ist ihr Handy wichtiger als eine gute Absicherung vor den finanziellen Folgen schwerer Krankheiten. Ein potenziell teurer Fehler, können solche Erkrankungen doch teils hohe Kosten verursachen.

Wird eine Dread-Disease-Police fällig, erhält der Versicherungsnehmer eine Einmalzahlung, keine monatliche Rente.

Die Zahl der Handyversicherungen wird laut dem Deutschen Finanz-Service Institut (DFSI) bundesweit auf 2,5 bis drei Millionen Verträge geschätzt.

Sogenannte „Dread-Disease-Policen“ – so der Fachbegriff für Schwere-Krankheiten-Versicherungen – fristen dagegen ein Nischendasein. Jährlich werden in Deutschland nur etwa 20.000 derartige Policen abgeschlossen.

Dies sei jedoch ein kolossales Missverständnis, da die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten gravierend seien können: Langfristiger Einkommensausfall, hohe Kosten für medizinische Spezialbehandlungen, krankheitsgerechter Umbau des Hauses, Verlust der Firma.

Was unterscheidet BU und Dread-Disease?

Für exakt diese Situationen seien Dread-Disease-Policen gedacht. Anders als Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) leisten sie jedoch nicht erst, wenn der Beruf auf Dauer nicht mehr ausgeübt werden kann, sondern schon bei einer entsprechenden ärztlichen Diagnose.

„Ob man noch arbeiten kann oder nicht, ist dabei völlig unerheblich“, sagt Sebastian Ewy, Versicherungsexperte beim DFSI in Köln. Ein weiterer Unterschied zur BU: Wird eine Dread-Disease-Police fällig, erhält der Versicherte eine Einmalzahlung, keine monatliche Rente.

Nun haben die Experten des DFSI zum ersten Mal auch Dread-Disease-Versicherungen bewertet. Welche Produkte konnten sich dabei von der Konkurrenz absetzen?

Seite zwei: Datenbasis und Methodik

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