GDV-Naturgefahrenreport: 90 Prozent aller Schäden durch Sturm und Hagel

Naturgewalten haben 2017 insgesamt 2,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,5 Milliarden Euro) Versicherungsschäden verursacht. Davon gehen rund 2,6 Milliarden Euro und damit 90 Prozent allein auf das Konto von Sturm und Hagel.

Ein großer Nadelbaum liegt in Witten-Herdecke (Nordrhein-Westfalen) in Folge des Sturms „Friederike“ quer über einem Waldweg. Damit setzte sich Anfang des Jahres 2018 der Trend des Jahres 2017 fort.

Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 1,6 Milliarden Euro; das entsprach rund 65 Prozent des Gesamtschadens. Gut 300 Millionen Euro Schäden richteten Starkregen und Hochwasser an.

„Wenige verheerende Stürme über weiten Teilen Deutschlands und viele lokale Unwetter mit Hagel und Starkregen prägen das Schadenjahr 2017.

„Es war erneut ein Jahr der extremen Ereignisse“, sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Wolfgang Weiler, bei der Vorstellung des neuen Naturgefahrenreports am Dienstag in Berlin.

Von den 2,9 Milliarden Euro Gesamtschaden entfallen auf die Sachversicherer Schäden an Wohngebäuden, Hausrat, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft in Höhe von zwei Milliarden Euro. Die Kfz-Versicherer schulterten Schäden an Fahrzeugen in Höhe von 860 Millionen Euro.

Seite 2: Hohe Schäden durch Stürme

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