6. November 2018, 10:41
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Kein Geld für Fleisch: Rentner schlachtet Wildschwein vor Supermarkt

Deshalb wirkt sich das ungünstiger werdende Verhältnis von zahlreicheren Rentnern und weniger werdenden Beitragszahlern künftig dämpfend auf die jährlichen Rentenanpassungen aus.

Am 1. Juli diesen Jahres waren die Renten im Westen um 3,22 Prozent und im Osten um 3,37 Prozent gestiegen. Das Rentenplus liegt übrigens auch deutlich über der Teuerungsrate: Laut Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute steigt die Inflationsrate 2019 nur von 1,8 Prozent auf zwei Prozent.

Weitere Entwicklung

Der Berichtsentwurf macht erstmal Hoffnung: “Ab dem kommenden Jahr steigen die Renten bis zum Jahr 2032 um insgesamt rund 38 Prozent an.” Aber das ist im jährlichen Durchschnitt deutlich weniger als derzeit – nämlich 2,5 Prozent pro Jahr.

Denn das Älterwerden der Gesellschaft führt zu weniger Beitragszahlern, aber mehr Rentnern und längerem Rentenbezug. Die Generation der Babyboomer geht in den kommenden Jahren in den Ruhestand.

Die Regierung will mit ihrem Rentenpaket, das am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden soll, das Rentenniveau von derzeit 48,1 Prozent bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinken lassen. Dies drückt das Verhältnis der Renten zu den Löhnen aus.

Dann soll es laut Bericht aber bis auf 44,9 Prozent im Jahr 2032 sinken. Mit Hilfe einer Rentenkommission aus Experten und Politikern will die Koalition aber noch Schritte zur Absicherung der Rente ab 2015 einleiten.

Seite vier: Was noch auf die Rentner zukommt

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