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13. November 2018, 14:45
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Kfz-Versicherung: Finger weg von der Werkstattbindung, wenn…

Versicherer geben auf eine Werkstattbindung einen Rabatt von durchschnittlich 13 Prozent auf den Jahresbeitrag. Je nach Tarif ist sogar eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent möglich. Doch der Baustein hat laut Check24 Tücken.

Kfz-Versicherung: Finger weg von der Werkstattbindung, wenn...

Bei Werkstattbindung bieten Kfz-Versicherer deutliche Rabatte an. Doch die Tarife mit Bindung haben Tücken. Wer die Kfz-Versicherung wechseln möchte, sollte daher ganz genau in die Bedingungen schauen.

Bei Werkstattbindung verpflichtet sich ein Versicherungsnehmer, die Kaskoschäden am Pkw ausschließlich in einer Partnerwerkstatt des Versicherers reparieren zu lassen. Die Versicherungen vereinbaren im Gegenzug mit ihren Partnerwerkstätten Sonderkonditionen für Reparaturen.

Der Grund liegt auf der Hand: Da in den Autos immer mehr Assistenzsysteme verbaut werden, steigen seit einigen Jahren die Preise für Ersatzteile und damit auch für Reparaturen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rasant.

Seit Januar 2013 stiegen die Kosten für Ersatzteile deutlich schneller als die Inflationsrate: Während der Verbraucherpreis-Index um 6,9 Prozent stieg, verteuerten sich Pkw-Ersatzteile im selben Zeitraum durchschnittlich um 24 Prozent.

Rückleuchten sind seit 2013 um fast 50 Prozent, Kofferraumklappen sogar um über 30 Prozent teurer geworden. Zudem sorgen laut GDV monopolartige Strukturen im Markt für Ersatzteile dafür, dass die Kosten in die Höhe getrieben werden. Hier soll die Werkstattbindung ansetzen.

Seite 2: Partnerwerkstatt oder nicht?

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3 Kommentare

  1. “Aber Vorsicht” Man unterschätze die Versicherer nicht. Es fallen gerade Urteile, wonach der Versicherer (hier die Helvetia) für gar nichts hafte, was durch den die Versicherungsleistung Erbringenden verursacht wird. Grundtenor: Der Versicherer schulde nur die Vermittlung der Versicherungsleistung und nicht die Leistung selbst. Im Ergebnis kann er dafür auch nicht haften müssen. Ich würde sagen, jeder der seinen Vertragspartner selbst beauftragt, der kennt diesen dann auch, hat eine direkte Vertragsbeziehung und ist in der Lage seine Ansprüche bei einer eventuellen Vertragsstörung durchzusetzen. Wen der Versicherer beauftragt weiß man schlichtweg nicht. Man findet auch nicht mehr heraus, wer bei Bergen, Abschleppen, Reparieren, Holen oder Bringen alles beteiligt war. Ich kann aus Erfahrung sprechen, man hat keine Chance. Die Helvetia baut schlichtweg darauf, dass dem so ist. Im Ergebnis bekommt man sein Fahrzeug komplett beschädigt vor die Türe gestellt und niemand ist zuständig. Der Versicherer definitiv nicht.
    Jede Klausel im Vertrag ist definitiv eine zuviel. Werkstattbindung geht gar nicht, völlig egal ob Leasing, Bank, Neu oder Alt.

    Kommentar von Bernd Schloeger — 16. November 2018 @ 14:10

  2. Selten so einen Blödsinn gelesen ! Das mag bei Billitarifen bei Billigversicherern, vertrieben von check 24 so sein. Wer es genau wissen will, fragt bei Versicherern gezielt nach.

    Kommentar von Nils Fischer — 13. November 2018 @ 18:49

  3. Meines Wissens erlischt die Garantie NICHT, da dies gegen eine EU-Verordnung und ein Urteil des BGH (allerdings bezog sich das auf Neuwagen (BGH, Urt. v. 25.09.2013 – Az. VIII ZR 206/12)) verstoßen würde, nach der Autohersteller weder die gesetzliche Gewährleistung noch ihre freiwilligen Garantien von der Durchführung der Inspektionen in einer Vertragswerkstatt abhängig machen dürfen.
    Zudem gehen einige Versicherer in die Garantie des Herstellers, was natürlich aufgrund der Rechtslage kein hohes Risiko bedeuten dürfte.
    Um aber keine Probleme zu bekommen und längere rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden sollte ein Käufer auf eine Werkstattbindung für die Zeit von Garantie und Gewährleistungen verzichten.

    Kommentar von Arris Masalsky — 9. November 2018 @ 07:16

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