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6. Dezember 2018, 13:17
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Radikaler Ansatz: Macht neue Bezugsgröße die Rente sicher?

Wie kann das deutsche Sozialversicherungssystem fairer und zukunftgerechter werden? Der Vorschlag: Eine Wertschöpfungsabgabe statt der bisherigen Kopplung der gesetzlichen Rente an die Lohnsumme. Diesen Vorschlag machen Fachleute aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik im Rahmen einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

 

Rente in Radikaler Ansatz: Macht neue Bezugsgröße die Rente sicher?

Radikales Umdenken ist notwendig, wenn das Rentenversicherungssystem gerecht und fair für die Zukunft aufgestellt werden soll.

 

Ein Großteil sieht durch die bisherige Bindung des Rentensystems ans Lohneinkommen die Gefahr einer Erosion der Basis für das deutsche Rentensystem. Insofern wäre eine zukunftsweisende Reform notwendig. Die Experten brachten zwei Alternativen ins Gespräch.

Bedingungsloses Grundeinkommen oder Wertschöpfungsabgabe

Zum einen ein steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen. Dafür trat allerdings nur eine Minderheit ein. Die Umstellung auf eine Wertschöpfungsabgabe hingegen, das war der andere Vorschlag, konnte sich eine Mehrheit vorstellen. Dabei wird der Arbeitgeberbeitrag nicht nur an Hand der Lohnsumme, sondern durch die gesamte Wertschöpfung im Unternehmen bestimmt.

Seite 2: utopisch oder revolutionär

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