9. April 2018, 09:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Start-ups sammeln Gelder in Rekordhöhe ein

Dank mehrerer großer Geldspritzen haben Finanz-Start-ups in Deutschland eine Rekordsumme von Investoren eingeworben. Wagniskapitalgeber und Konzerne pumpten im ersten Quartal 2018 rund 295 Millionen Euro in Fintechs, wie Zahlen der Beratungsfirma Barkow Consulting zeigen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Shutterstock 1059914993 in Start-ups sammeln Gelder in Rekordhöhe ein

Grund für die eingeworbenen Rekordgelder sind vor allem üppige Kapitalspritzen großer strategischer Investoren.

Damit stieg die Summe um 44 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum und übertraf noch den bisherigen Bestwert vom ersten Quartal 2016 (264 Millionen Euro).

Finanz-Start-ups bieten Anlegern etwa Zinsvergleiche für Tagesgeld, automatisierte Vermögensverwaltung, Kredite oder neue Zahlverfahren im Internet. Bei der Zahl der Finanzierungsrunden sah es im ersten Quartal aber weniger gut aus: Sie sank um 30 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Jedoch hatte es zu Jahresbeginn 2017 ungewöhnlich viele Geldspritzen gegeben, so dass die Latte hoch lag.

Grund für die eingeworbenen Rekordgelder sind vor allem üppige Kapitalspritzen großer strategischer Investoren. So warb die Online-Bank N26 rund 130 Millionen Euro ein, unter anderem vom Versicherer Allianz und dem chinesischen Internetkonzern Tencent. Die Solarisbank erhielt 56,6 Millionen Euro von Investoren, darunter Bertelsmann, Visa und die spanische Bank BBVA. Das Kreditportal Smava bekam fast 53 Millionen Euro von Beteiligungsfirmen.

“Investoren werden selektiver”

“Die Zahlen zeigen, dass auch in Deutschland große Finanzierungen möglich sind”, sagt Datenspezialist Peter Barkow. “Hiesige Fintechs sind auf dem Radar großer internationaler Investoren”. Kleine neue Start-ups bekämen aber schwerer Geld. “Investoren werden selektiver.”

Fintechs galten lange als große Gefahr für etablierte Banken. Nun zeichnet sich ab, dass sich wenige große Gründer durchsetzen und oft Kooperationen mit Geldhäusern und Konzernen eingehen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Deutlicher Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

Das Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” zeigt einen deutlichen Rückgang der Zahl dauerhaft gestohlener Kraftfahrzeuge (Kfz) in Deutschland. Insgesamt 16.613 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Berichtsjahr 2018 entwendet. Wie sich der Trend entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Abwarten und Geld parken

Wirtschaftspolitische Spannungen wie der Handelskonflikt zwischen China und den USA, ein immer wahrscheinlicher werdender No-Deal-Brexit und Rezessionsängste schüren bei Anlegern Unsicherheit. Was tun mit dem Geld? Ein Kommentar von Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der Crowdinvestment-Plattform zinsbaustein.de.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

“Dann ist es vorbei”: Finnland setzt Johnson Frist beim Brexit

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...