7. März 2018, 06:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Die Top-Trends der Versicherungsbranche

Welche Trends bewegen die Versicherungswirtschaft derzeit besonders stark und wie gut sind die Unternehmen auf aktuelle technologische Entwicklungen vorbereitet? Diesen Fragen geht eine aktuelle Befragung des Expertennetzwerks “Insight” auf den Grund.

Studie: Die Top-Trends der Versicherungsbranche

Die Branchenvertreter sehen sich nach eigener Einschätzung für “sehr gut vorbereitet” auf drängende, regulatorische Themen.

Insgesamt 63 Branchenexperten nahmen an der Insight Befragung teil, von denen rund 57 Prozent aus einem Versicherungsunternehmen kommen und 43 Prozent einem branchennahen Dienstleister angehören.

Auf Basis der Studie erstellten die Versicherungsforen Leipzig in Zusammenarbeit mit den Innovationsexperten des Insurance Innovation Lab ihr aktuelles Trendbarometer zu den Trends in der Versicherungswirtschaft.

Schwerpunkte der Befragung waren laut Versicherungsforen Einschätzungen zur Relevanz sowie zur Vorbereitung auf aktuelle Entwicklungen und Technologien für die Versicherungsunternehmen im Speziellen und für die Assekuranz im Allgemeinen.

Die fünf relevantesten Trends

Neben regulatorischen Themen betrachten die Versicherer vor allem aktuelle technologische Themen rund um die intelligente Gewinnung und Nutzung von Daten als besonders wichtig.

Den Versicherungsforen zufolge sind steigende regulatorische Anforderungen, Big Data und Predictive Analytics, Produktindividualisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybercrime Trends, die von den befragten Experten als am relevantesten für ihr jeweiliges Unternehmen eingeschätzt werden.

Hingegen seien die Trends 3D-Druck und Virtual Reality (VR) in der Wahrnehmung der Teilnehmer derzeit noch am wenigsten relevant für ihr Unternehmen – der 3D-Druck werde derzeit von 58 Prozent als “überhaupt nicht relevant” identifiziert, VR von rund 26 Prozent.

Kunden wünschen individuelle Produkte

Auch die Einschätzung der Relevanz des sogenannten Internet of Things (IoT) falle momentan noch verhalten aus. Dass dieser Trend “nicht sehr relevant” für ihr Unternehmen sei gaben 24 Prozent an, dass er “überhaupt nicht relevant” sei noch weitere 12 Prozent.

Aus den Ergebnissen werde darüber hinaus offensichtlich, dass die Versicherer den Wunsch der Kunden nach individuelleren Produkten erkennen und darin ein äußerst relevantes Trendfeld sehen.

Interessant sei dabei jedoch, dass der Einbindung der Kunden in den Produktionsprozess nur wenig Bedeutung beigemessen werde. Der Trend “Prosument statt Konsument” werde von 41 Prozent als “nicht sehr relevant” eingeschätzt.

Seite zwei: Nicht-Versicherer legen Wert auf Technologie

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Wer hat da wie gefragt? Kunden wollen individuellere Tarife? Dabei kennen die wenigsten einen Bruchteil der vorhandenen und haben weder Lust noch Zeit, sich alles erklären zu lassen!

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 7. März 2018 @ 10:08

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Digitaler Antragsprozess: Diese Lebensversicherer haben es drauf

Die IT-Sparte des Analysehauses Franke und Bornberg unterstützt Versicherer auf ihrem Weg in digitale Antragsprozesse. Die größten Fortschritte verzeichnet Franke und Bornberg im Bereich Lebensversicherung. Jeder vierte Lebensversicherer setzt bereits auf digitale Antragsprozesse von Franke und Bornberg.

mehr ...

Immobilien

Fallstricke bei der Baulandbeschaffung

Die Immobilienbranche boomt: Seit rund zehn Jahren steigen die Preise kontinuierlich und ungebremst. Das gilt auch für das Bauland: Die Baulandkommission schrieb erst in einem Gutachten Anfang Juli, dass die Kaufwerte für Wohnungsbauland seit 2010 um 50 Prozent gestiegen seien. In den größten deutschen Städten hätten sich diese sogar verdoppelt. Was bei der Beschaffung von Bauland unbedingt beachtet werden sollte.

mehr ...

Investmentfonds

Globaler Fonds für Nachranganleihen kommt von Bantleon

Der Asset Manager Bantleon hat den globalen Publikumsfonds Bantleon Select Corporate Hybrids aufgelegt, der primär in nachrangige Unternehmensanleihen von etablierten Investment-Grade-Schuldnern investiert. Den Hauptbestandteil des Fonds bilden in Euro denominierte Anleihen. Um die Renditechancen zu steigern, kann das Portfolio Management zudem in Anleihen anderer Währungen aus Industrieländern investieren. Das Fremdwährungsrisiko wird nahezu vollständig abgesichert. Die Fokussierung auf Nachranganleihen von Schuldnern mit guter bis mittlerer Bonität ermöglicht eine höhere Rendite als bei Portfolios, die ausschließlich aus erstrangigen Anleihen derselben Schuldner bestehen, ohne ein höheres Insolvenzrisiko einzugehen.

mehr ...

Berater

Verbrauchertipps zum Weihnachtsgeld   

Gibt es bei Kündigung anteiliges Weihnachtsgeld für das laufende Jahr? Haben alle Mitarbeiter den gleichen Anspruch? Und wie viel Geld steht dann Teilzeitkräften zu? ARAG klärt die wichtigsten Fragen zur betrieblichen Bescherung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...