28. März 2018, 14:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W setzt auf Digitalisierung und weniger Mitarbeiter

Mit schnelleren Prozessen, Versicherungen per Mausklick und weniger Mitarbeitern will der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) sich für die Zukunft rüsten. Bis 2020 sollen für Digitalisierung und Mitarbeiter-Qualifizierung rund 170 Millionen Euro mehr aufgewendet werden als in den vergangenen drei Jahren.

Junker in W&W setzt auf Digitalisierung und weniger Mitarbeiter

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender von W&W: “Schwieriges Marktumfeld”

Die Zahl der Beschäftigten soll kontinuierlich sinken, indem nicht jeder Mitarbeiter, der in Rente geht, ersetzt wird. Das sagte W&W-Vorstandschef Jürgen Junker am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen von 2017 in Kornwestheim.

Den Jahresüberschuss konnte W&W im vergangenen Jahr um 9,6 Prozent auf 258 Millionen Euro steigern. Das Marktumfeld sei jedoch schwierig gewesen, sagte Junker. Der Erfolg sei zu einem guten Teil auf bereits eingeleitete Veränderungsprozesse zurückzuführen.

Fallender Aktienkurs

Ende 2017 beschäftigte W&W 6.600 Mitarbeiter, das waren rund 150 Beschäftigte weniger als im Vorjahr. Für 2018 rechnet der Vorstand wegen der höheren Investitionen mit einem geringeren Überschuss von rund 200 Millionen Euro.

Bei den Anlegern kam all das zunächst schlecht an. Die Aktien fielen am Nachmittag als einer der größten Verlierer im Kleinwerteindex SDax um mehr als acht Prozent. (dpa-AFX)

Foto: W&W

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...