27. Februar 2019, 12:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz: Es läuft im Sachgeschäft

Die Allianz-Versicherung  macht nach schwierigen Jahren auf dem deutschen Heimatmarkt wieder gute Geschäfte. Im vergangenen Jahr sind die Beitragseinnahmen auf 36,4 Milliarden Euro gestiegen, mit 5,5 Prozent ein Plus deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das teilte die deutsche Landesgesellschaft von Europas größtem Versicherer am Mittwoch mit.

Shutterstock 1226077540 AllianzHamburg in Allianz: Es läuft im Sachgeschäft

Der Branchenprimus meldet Aufwärtstrend bei den Geschäftszahlen.

Besonders erfreulich für die Allianz: Die lange lahmende Sachversicherung – dazu gehören der hart umkämpfte Kfz-Markt und die Gebäudeversicherung – legte mit einem Plus von vier Prozent auf 10,5 Milliarden Euro ebenfalls überdurchschnittlich zu. “Es ist seit fünfzehn Jahren das erste Mal, dass wir in der Sachversicherung über Markt wachsen”, sagte Joachim Müller, Chef der Sachversicherungssparte

Vereinfachung ist angesagt

Die Allianz hat sich Vereinfachung auf die Fahnen geschrieben – angefangen bei den Formularen, die Kunden vor Abschluss einer Police ausfüllen müssen. “Die Kunden sind nicht bereit, für komplexe Prozesse zusätzliches Geld zu bezahlen”, sagte Müller. “Und, für mich ganz wichtig, auch unsere Mitarbeiter und Vertreter sind von dieser Strategie überzeugt.”

Kfz-Sparte kann überzeugen

Insbesondere die Kfz-Versicherung läuft wieder besser. Dort war die Konkurrenz von der HUK Coburg den Münchnern vor einigen Jahren davongezogen. “Treiber des Wachstums ist die Autoversicherung mit einem Prämienwachstum von sechs Prozent”, sagte Müller. “Wir hatten Ende 2018 126 000 mehr Verträge im Bestand als zu Jahresbeginn.”

Zum Jahresende waren demnach 8,6 Millionen Fahrzeuge bei der Allianz versichert. Seit 2017 gibt es einen neuen Kfz-Tarif, der nach Müllers Worten inzwischen auch für gewerbliche Kunden angeboten wird. Die Allianz versichere nach dem Modell auch “Kleinflotten von drei bis maximal 14 Fahrzeugen”, erklärte er. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Mehr Schutz für die Zähne, ambulant und stationär?

Einfach geregelt. Mit den neuen Zusatzversicherungen der SDK. Als Einzelversicherung für Privatpersonen oder als betriebliche Krankenversicherung für Firmen.

mehr ...

Immobilien

ZIA: Bundesweiter Mietenstopp schadet Mietern

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert die aktuellen Vorschläge des Deutschen Mieterbundes für einen bundesweiten Mietenstopp.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...