11. März 2019, 11:07
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Allianz macht Vorstands-Bezahlung stärker vom Aktienkurs abhängig

Die Allianz schraubt die Bezahlung ihrer Vorstände nach oben. So steigt die gesamte Zielvergütung der Manager ab dem laufenden Jahr im Vergleich zu 2018 um zehn Prozent. Allerdings müssen sich Konzernchef Oliver Bäte und seine Vorstandskollegen auch deutlich stärker an der Wertentwicklung der Allianz-Aktie messen lassen.

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Allianz-Chef Oliver Bäte

Denn der langfristige Bonus, der an die Entwicklung des Aktienkurses über vier Jahre geknüpft ist, macht künftig 45 Prozent der gesamten Zielvergütung aus. Bisher waren es nur 25 Prozent. Der Jahresbonus, der von der Gewinnentwicklung und der Leistung des Managers abhängt, bleibt bei 25 Prozent. Der bis 2018 übliche Mittelfrist-Bonus entfällt. Der Anteil der Grundvergütung klettert dafür von 25 auf 30 Prozent.

Zudem muss jeder Manager innerhalb der ersten drei Jahre ein Jahres-Grundgehalt in Aktien des Dax-Konzerns anlegen – und sie so lange halten, wie er dem Führungsgremium angehört. Vorstandschef Bäte muss sogar zwei Grundgehälter investieren. Die Aktionäre sollen bei der Hauptversammlung am 8. Mai über die neue Vergütungsstruktur abstimmen. Allerdings hat ihr Votum formal keine Auswirkungen und kann nur als Signal verstanden werden.

Bäte erhielt 10,3 Millionen Euro

Die Grundgehälter überstiegen bei Bäte bereits in den Jahren 2017 und 2018 jeweils die Millionengrenze. Insgesamt erhielt der Manager im abgelaufenen Jahr sogar 10,3 Millionen Euro und damit gut doppelt so viel wie 2017, weil diesmal der Mittelfristbonus für mehrere Jahre hinzukam. In den Summen sind jeweils auch die Beiträge zur Altersversorgung enthalten. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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