2. Dezember 2019, 18:06
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BdV: Gesamtverband der Versicherungswirtschaft verschleiert Riester Desaster

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat jüngst in einer Stellungnahme, mit Bezug auf eine Studie der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), die Riester-Rente als Erfolg gefeiert. Der Bund der Versicherten (BdV) hat die Zahlen überprüft und hält dies schlichtweg für falsch.

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Axel Kleinlein, Sprecher des BdV-Vorstands ist selbst Aktuar und hält die Riester-Berechnungen des GDV schlichtweg für unhaltbar.

„Die Versicherungslobbyisten stellen historische Rentenhöhen der Riester-Rente den Leistungen der gesetzlichen Rente so gegenüber, als wären diese Ergebnisse auch heute zu erwarten“, kritisiert Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Konkret behauptete der GDV, dass durch die Riester-Renten ein Fünftel mehr an Rentenbezügen, im Vergleich zur gesetzlichen Rente, zu erwarten wären.

Das Problem: „Für aktuelle Tarife erhalten die Kundinnen und Kunden nur noch einen Bruchteil dieser Renten“, erläutert der Verbraucherschützer. Nach Modellierungen des BdV ergänzt die Riester-Rente die gesetzliche Rente nur noch um knapp ein Zwanzigstel, zukünftig etwa nur noch ein Dreißigstel. „Im Beispielfall reicht die Riester-Rente mit Mühen noch für ein Pizzaessen im italienischen Restaurant“, so Kleinlein. „Die heutige Riester-Rente ist keine Altersvorsorge mehr, sondern bringt nur ein mickriges Taschengeld!“

 

Seite 2: Es ist irreführend, veraltete Rentenleistungen darzustellen

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1 Kommentar

  1. Es ist einfach unerträglich, wie Herr Kleinlein auch weiterhin den “Brunnenvergifter” gibt. Die staatlich geförderte Riesterrente ist oft der einzige Weg für Wenigverdiener, sich eine zusätzliche, lebenslange Altersrente aufzubauen. Alternativen ? Fehlanzeige. Stattdessen sollte sich Herr Kleinlein dafür einsetzen, das der Unsinn “Riester.Bausparen”, “Riester.Banksparplan”, “Riester-Fondssparplan” beseitigt werden. DAS würde Sinn machen.

    Kommentar von Nils Fischer — 18. Dezember 2019 @ 08:55

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