Berufsunfähigkeit: Folgenschwere Fehleinschätzungen

Im Ergebnis verbessere sich also die Versorgungssituation der Verbraucher sukzessive, so Banerjee. Dennoch bleibe es eine wichtige Aufgabe, die Menschen von der Sinnhaftigkeit einer Absicherung ihrer Arbeitskraft zu überzeugen.

Wie das am besten gelingen kann, war auch Thema der Fachkonferenz „Zukunftsmarkt Arbeitskraftabsicherung„, die im März von den Versicherungsforen Leipzig ausgerichtet wurde.

Tenor der Veranstaltung: Die Produkte verfehlen die Kundenbedürfnisse. Aktuell basierten Arbeitskraftabsicherungs-Produkte meist auf dem Status quo des Marktes statt auf den Bedürfnissen der Kunden.

Ideen für innovative Produkte

Daher gelte es für die Versicherer, die Anforderungen der einzelnen Kundengruppen zu evaluieren. Mit anderen Worten: Die Anbieter sind selbst schuld an dem Dilemma.

Dabei gibt es durchaus Ideen für neue Produkte, wie sich in Leipzig zeigte – sie reichen von zusätzlichen Services für die Kunden über erschwinglichere, abgespeckte Angebote bis hin zu Produkten, bei denen die Beiträge durch eine gesunde Lebensweise gemindert werden können.

Mit diesem Ansatz versucht beispielsweise Sijox, die junge Marke der Signal Iduna, ihr BU-Produkt „Applife“ attraktiv für Kunden zu machen: Mittels Schrittzähler-App können sich Kunden über 40 Prozent der Beiträge zurückholen.

Seite fünf: Flexibilität wird immer wichtiger

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