7. Juni 2019, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche schätzen Gefahren gering ein: Raub und Wasserschaden liegen gleich auf

Eine repräsentative Umfrage von AXA untersucht die Gewohnheiten und Haltungen der Deutschen zu Dienstleistungen von Handwerkern. Risiko, auf offener Straße ausgeraubt zu werden, wird beinahe ebenso hoch eingeschätzt wie das Risiko, einen Wasserschaden zu erfahren. Ältere Generationen zeigen sich mit der Leistung von beauftragten Handwerkern zufriedener als die jüngeren Generationen.

 in Deutsche schätzen Gefahren gering ein: Raub und Wasserschaden liegen gleich auf

Nasse Wände und Fußböden durch einen Wasserschaden, Glasbruch am Ceranfeld, Einbruchspuren an Fenstern und Türen: In solchen Situationen wird ein Handwerker benötigt. Aber ist es überhaupt so leicht, im Notfall einen professionellen Handwerker zu finden? Und wie zuverlässig und sorgfältig arbeitet dieser dann?

Vor diesem Hintergrund hat das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von AXA eine bevölkerungsrepräsentative Befragung unter deutschen Bundesbürgern durchgeführt. Erfragt wurden Erfahrungen und Einschätzungen der Deutschen in Bezug auf Schäden im privaten Umfeld sowie Handwerksdienstleistungen.

Raub auf offener Straße genauso wahrscheinlich wie ein Wasserschaden?

Bei der Frage, für welche Schäden die Deutschen besonders sensibilisiert sind, zeigt sich ein differenziertes Bild. So wird das Risiko, auf offener Straße ausgeraubt zu werden oder einen Einbruch in den eigenen vier Wänden zu erleiden, beinahe ebenso hoch eingeschätzt wie das Risiko, einen Wasserschaden zu erfahren.

Rund jeder Fünfte (18 Prozent) schätzt sowohl den Einbruch in die Wohnung oder das Haus als auch den Raub auf offener Straße als eher bis sehr wahrscheinliches persönliches Risiko ein, während der Wasserschaden in den eigenen vier Wänden für knapp ein Viertel (23 Prozent) ein wahrscheinliches Risiko darstellt.

„Setzen wir die Studienergebnisse mit unseren tatsächlichen Schadenbilanzen in Relation, zeigt sich eine mangelnde Sensibilisierung für die tatsächlich wahrscheinlichen Schäden. Raub und Einbruch sind zwar in der Wahrnehmung des Einzelnen fest verankert, doch ist das Risiko für einen Leitungswasserschaden zu Hause fast vier Mal höher“, kommentiert Nils Reich, Vorstand Sachversicherung bei AXA in Deutschland, die Studienergebnisse.

Besonders sensibilisiert zeigen sich die Deutschen auch für Risiken im Straßenverkehr. Knapp ein Drittel (31 Prozent) sieht im Autounfall ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko. Auch Gefahren für Fußgänger im Straßenverkehr werden ähnlich hoch eingeschätzt.

 

Seite 2: Ältere Generationen sind zufriedener mit Handwerkern

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Wieder erste Erholung bei Beitragseinnahmen der Rentenkasse

In der Rentenkasse zeigt sich trotz der Corona-Krise eine erste Erholung. Es gehe bei den Einnahmen “aktuell wieder nach oben”, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im März und April habe es als Folge massiver Corona-Beschränkungen geringere Beitragseingänge gegeben.

mehr ...

Immobilien

Bauträgergeschäfte von Mehrwertsteuersenkung nicht betroffen

Wer ein neues Eigenheim oder eine Eigentumswohnung von einem Bauträger erwirbt, profitiert nicht von der aktuellen Mehrwertsteuersenkung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...