7. Juni 2019, 12:00
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Deutsche schätzen Gefahren gering ein: Raub und Wasserschaden liegen gleich auf

Hier gibt ein Viertel (25 Prozent) der Befragten an, im Unfall als Fußgänger ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko zu sehen. Auffällig geringer sind hingegen die Einschätzungen für Radfahrer. Nur ein Fünftel (21 Prozent) der Befragten hält das Risiko, einen Unfall als Radfahrer zu erleiden, für wahrscheinlich.

Ältere Generationen sind zufriedener mit Handwerkern

Jeder Zehnte (10 Prozent) hatte bei vergangenen Schadenfällen Schwierigkeiten, einen Handwerker zu finden, der im Notfall sofort verfügbar war. Zufrieden mit der Leistung, die von Handwerkern erbracht wird, sind nur zwei von fünf Befragten (39 Prozent). Bei der Zufriedenheit mit der Handwerkerleistung zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Generationen.

Während rund die Hälfte (49 Prozent) der über 55-Jährigen mit der Leistung durch den beauftragten Handwerker zufrieden war, geben dies halb so viele (23 Prozent) der 18-24-Jährigen an. Doch greift nicht jeder immer auf einen professionellen Handwerksbetrieb zurück. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten sucht im Freundes- oder Bekanntenkreis nach einer handwerklich geschickten Person, die im Ernstfall helfen kann.

Dabei sind es insbesondere Frauen, die auf den Freund und nicht auf die professionelle Hilfe vertrauen. Während 39 Prozent der Frauen angeben, bei einem Freund oder Bekannten um Hilfe bei handwerklichen Fragen zu bitten, sind es nur ein Viertel (25 Prozent) der Männer.

Reparatur oder Erneuerung?

Im akuten Schadenfall steht jedoch nicht nur die Wahl der helfenden Hand an, sondern auch eine Entscheidung zwischen Reparatur und Erneuerung. Hier zeigt sich ein hohes Nachhaltigkeitsbewusstsein bei den Deutschen. Nur 28 Prozent der Deutschen ist es in erster Linie wichtig, dass alles wieder schnell funktioniert.

Dabei ist es ihnen egal, ob es repariert oder ersetzt wird. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) stimmt der Aussage «Ich würde immer erst versuchen, etwas reparieren zu lassen, bevor ich etwas erneuere oder ersetze.» zu. Dieses Bewusstsein verstärkt sich sogar noch mit zunehmendem Alter. Während bei den 18-24-Jährigen 52 Prozent auf die Reparatur setzen, sind es unter den über 55-Jährigen eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent.

Über die Studie:
Das Marktforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von AXA im März 2019 2.040 Personen ab 18 Jahren repräsentativ für die deutsche Bevölkerung online befragt. Erfragt wurden Erfahrungen und Einschätzungen der Deutschen in Bezug auf Handwerksdienstleistungen und Schäden im privaten Umfeld.

 

Foto: AXA

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