23. April 2019, 11:38
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Drum prüfe, wer sich ewig gründet!

Sie halten sich für einen Unternehmertyp, hegen eine geniale Geschäftsidee im Bereich Versicherungswesen und haben womöglich auch einen realisierbaren Businessplan in der Schublade? Doch bringen Sie auch die richtige Persönlichkeit mit?

Gastbeitrag von Marcel Harrer-Becker, Apovid GmbH

Drum prüfe, wer sich ewig gründet!

Marcel Harrer-Becker: “Gerade im heiß umkämpften Versicherungsmarkt gilt es, seine Ideen auf den Prüfstand zu stellen.”

Theoretisch sind damit zwar die ersten drei Schritte in die Welt der Selbständigkeit gemacht. Doch sind Sie wirklich bereit, Chef zu werden, das unternehmerische Risiko in einem stark umkämpften Markt zu tragen und in guten und schlechten Zeiten für Ihre Unternehmensidee einzustehen?

Damit der Einstieg als selbstständiger Versicherungsunternehmer nachhaltig gelingt und nicht schon in der Gründungsphase scheitert, gilt es, sich selbst und seine Motivation auf den Prüfstand zu stellen.

Friedrich Schillers Mahnung “Drum prüfe, wer sich ewig bindet” ist daher nicht nur ein Denkanstoß für künftige Ehegatten, sondern auch für Gründer von Versicherungsstart-ups. Welche Charaktereigenschaften, welche Persönlichkeit und Erfahrung sollten Sie mitbringen, bevor Sie sich in die Unternehmerwelt stürzen?

Investieren Sie in Selbstanalyse

Hier können Gespräche mit jungen Versicherungsmaklern Zweifel ausräumen und den Wunsch nach beruflicher Selbstständigkeit unterstreichen oder ihn in Frage stellen. Welche Herausforderungen das Unternehmerleben bereit hält, erkennen insgesamt viele Start-up-Initiatoren oftmals zu spät.

Bin ich zu introvertiert oder am Ende zu aufdringlich? Wo sind meine Stärken und welche Schwächen könnten mir auf meinem Weg in die Selbstständigkeit im Weg stehen?

Mein Rat: Investieren Sie Zeit in eine ausführliche Selbstanalyse, bevor Sie sich von ihrem Umfeld, Kollegen, Freunde, Familie den Spiegel vorhalten lassen. Gerade im heiß umkämpften Versicherungsmarkt gilt es einmal mehr, seine Idee auf den Prüfstand zu stellen.

Seite zwei: Trommeln statt höflich anklopfen

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